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Analysen - Ausland
05.08.2008
Austrian Airlines "reduce"
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Martina Valenta, Analystin der Erste Bank, stuft die Aktie von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) unverändert mit "reduce" ein.

Das Unternehmen rechne für das Gesamtjahr mit einem Nettoverlust zwischen 70 Mio. EUR und 90 Mio. EUR. Bei der Erste Bank habe man nun die EBIT-Schätzungen für Austrian Airlines deutlich reduziert. Hierin habe man neben der Gesamtjahresvorgabe auch den höheren Ölpreis und ein schwächeres Umsatzwachstum berücksichtigt. Für das Jahr 2008 erwarte man nun ein EPS von -1,03 EUR, für 2009 laute die EPS-Prognose auf -0,60 EUR.

Man sei der Auffassung, dass angesichts der jüngsten Kursrally im aktuellen Aktienkurs bereits eine Übernahme von Austrian Airlines eingepreist sei. Allerdings sei noch keine Erlaubnis zur Privatisierung erteilt worden. Sollte die Privatisierung scheitern, dürfte die Aktie deutlich an Wert verlieren. Die Hoffnung der Investoren auf einen Bieterkampf oder auf einen strategischen Investor, der bereit sei, einen Aufschlag auf den Austrian Airlines-Kurs zu zahlen, könnte der Aktie positive Impulse verleihen. Nach Einschätzung der Erste Bank sei in diesem Zusammenhang allerdings das Abwärtsrisiko höher als das Aufwärtspotenzial. Das Kursziel sehe man unverändert bei 3,90 EUR.

Daher vergeben die Analysten der Erste Bank weiterhin das Rating "reduce" für den Anteilschein von Austrian Airlines. (Analyse vom 05.08.08) (05.08.2008/ac/a/a)

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