|
News - Ausland
|
04.08.2008
ImClone prüft Offerte von Bristol-Myers, vorläufig zu niedrig
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
New York (aktiencheck.de AG) - Das amerikanische Biotech-Unternehmen ImClone Systems Inc. (ISIN US45245W1099/ WKN 883074) gab am Montag bekannt, dass es die Offerte der Bristol-Myers Squibb Co. (ISIN US1101221083/ WKN 850501) durch ein speziell einberufenes Gremium prüfen lassen wird. Vorläufig werde das Angebot jedoch als zu niedrig erachtet.
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb meldete am Donnerstag vergangener Woche, dass er ImClone Systems für 4,5 Mrd. Dollar übernehmen will. Im Rahmen des Übernahmeangebots bietet man den Aktionären des Partnerunternehmens 60 Dollar in bar für jeden ihrer Anteilsscheine. Der Konzern ist bereits seit September 2001 mit 16,6 Prozent an ImClone beteiligt. Das Angebot bewertet das gesamte Unternehmen, mit dem Bristol-Myers bei dessen Krebsmedikament Erbitux zusammenarbeitet, mit 5,2 Mrd. Dollar.
Wie ImClone heute mitteilte, ist das Board nach dem ersten Eindruck der Ansicht, dass die Offerte das Unternehmen deutlich unterbewerte. Indes habe das Board zuletzt über die Möglichkeit diskutiert, das Unternehmen in zwei Teile aufzuspalten, in den Geschäftsbereich mit Erbitux und in den Pipeline-Bereich (Medikamentenentwicklung). Dabei sei das Board nach wie vor davon überzeugt, dass das Pipeline-Geschäft als separate Gesellschaft sehr wertvoll sein und den Wert für die Anteilseigner deutlich erhöhen könnte.
Die Aktie von ImClone Systems verliert an der NASDAQ derzeit 0,53 Prozent auf 64,99 Dollar, die von Bristol-Myers Squibb gewinnt an der NYSE 0,95 Prozent auf 21,31 Dollar (04.08.2008/ac/n/a)
|