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Analysen - Ausland
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06.02.2002
Ivax unterbewertet
Der Aktionär
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Die Aktie der Ivax Corporation (WKN 878177) eignet sich nach Auffassung der Analysten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" für den risikobewussten Anleger.
Das Unternehmen gehöre zu den großen Generika-Herstellern und verfüge derzeit über 38 in der Schwebe stehende ANDAs (verkürzte Zulassungsverfahren). Auch in 2002 wolle Ivax mit der aggressiven Strategie bei der Einreichung von neuen ANDA-Unterlagen fortfahren.
Eine Tochtergesellschaft habe jüngst erfahren, dass der verkürzte Zulassungsantrag zur Vermarktung von Tramadol Hydrachchlorid-Tabletten von der FDA genehmigt worden sei. Die Markteinführung erwarte Ivax in etwa in einem Monat. Auch sei die Zulassung zur Vermarktung von Metformin Hydrachchlorid-Tabletten erteilt worden.
Im Herbst letzten Jahres sei die Aktie abgestürzt. Der Grund hierfür seien die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Umsätze beim Medikament ONXOL. Mittlerweile werde Ivax aber so bewertet, als gäbe es keine ONXOL-Erlöse und damit zu billig.
In den ersten neun Monaten 2001 habe Ivax den Gewinn um 133% auf 91 US-Cent gesteigert. Für das Gesamtjahr erwarte das Researchteam einen Gewinn in Höhe von 1,23 US-Dollar. Für dieses Jahr würden 1,52 US-Dollar pro Anteilsschein erwartet.
Auslaufende Patente der Pharma-Multis begünstigten das Wachstum des Generika-Marktes. Ivax ist in diesem Sektor mit zahlreichen bereits zugelassenen sowie vielen weiteren in der Pipeline befindlichen Produkten hervorragend positioniert.
Risikobewusste Anleger sollten die Unterbewertung der Ivax-Aktie zum Einstieg nutzen, so lautet der Ratschlag der Experten von "Der Aktionär".
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