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Analysen - Neuemissionen
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16.09.1999
GfK zeichnen
Wirtschaftswoche
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www.optionsscheinecheck.de
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Zur Zeichnung empfehlen die Börsenexperten der Wirtschaftswoche die Aktien der GfK AG (WKN 587530).
Die ehrgeizigen Expansionspläne von Unternehmenschef Wübbenhorst zwängen das Unternehmen zu einer Vorverlegung des ursprünglich erst Anfang 2000 geplanten Börsengangs, so Wirtschaftswoche. Den Emissionserlös von nahezu 100 Millionen Euro brauche der GfK-Lenker für den geplanten Einstieg in den US-Markt. Bereits in den vergangenen Jahren habe der GfK-Chef die Internationalisierung vorangetrieben. Ende 1998 verfügte die GfK über 99 Töchter in 40 Ländern. Mit einem Umsatz von 317 Millionen Euro (1998) liege sie unter den weltweiten Marktforschungsunternehmen auf dem achten Rang. Der Jahresüberschuss erreichte 10,7 Millionen Euro, der Auslandsanteil am Umsatz 50 Prozent. Für dieses Geschäftsjahr plane Wübbenhorst eine Umsatzsteigerung um 20 Prozent auf rund 360 Millionen Euro. Zwei Drittel des Wachstums sollten auf Zukäufe entfallen. Spätestens im Jahr 2002 solle der Umsatz die Marke von 500 Millionen Euro überschreiten. Die Unternehmensgruppe sei in vier Bereiche aufgeteilt: Consumer-Tracking (Untersuchung des Einkaufsverhaltens der Verbraucher), Non-Food-Tracking (Analyse des Handels mit technischen Gebrauchsgütern), Ad-hoc-Forschung (Marketingstudien) und Medien (Messen von TV-Einschaltquoten). Profitabelster Bereich sei das Non-Food-Tracking. Damit sei 1998 ein Umsatz von 91 Millionen Euro und ein Gewinn von elf Millionen Euro erwirtschaftet worden. Größtes Sorgenkind der Nürnberger Marktforscher sei der Bereich Consumer-Tracking. Dabei mussten sie 1998 sogar ein negatives Ergebnis bilanzieren. Wegen den interessanten Wachstumschancen auf dem internationalen Markt sollte sich eine Zeichnung dennoch lohnen, so Wirtschaftswoche.
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