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News - Ausland
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25.06.2008
Presse: Delta- und Northwest-CEOs sehen hohen Ölpreis als Legitimation für Fusion
aktiencheck.de
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Atlanta (aktiencheck.de AG) - Einem Pressebericht zufolge könnte durch das Netzwerk, das durch die Fusion der beiden Fluglinien Delta Air Lines Inc. (ISIN US2473611083/ WKN 850874) und Northwest Airlines Corp. (ISIN US6672804084/ WKN A0MTCR) entstehen würde, verhindert werden, dass weniger Städte angeflogen werden müssen, sollte der steigende Ölpreis weitere Kapazitätseinschnitte erzwingen.
Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf ein Schreiben der beiden Konzernchefs berichtet, würde das weltweite Netzwerk es der fusionierten Fluggesellschaft im Falle außerordentlich hoher Ölpreise ermöglichen, die Kapazitäten zu verschlanken, indem man die Frequenzen verringert, anstatt Destinationen zu streichen.
Sollte Delta den Konkurrenten Northwest übernehmen, würden laut Delta-CEO Richard Anderson und Northwest-CEO Doug Steenland mehr als 1 Mrd. Dollar an Kosten- und Umsatzsynergien entstehen, wobei Übergangskosten in Höhe von 750 Mio. Dollar über vier Jahre anfallen würden, so die Zeitung.
Laut den CEOs läuft die Integrationsplanung nach Plan, wobei die regulatorische Überprüfung des geplanten Zusammenschlusses im Laufe des Jahres abgeschlossen werden soll, hieß es weiter.
Die Aktie von Delta Air Lines schloss gestern an der NYSE bei 5,26 Dollar, die von Northwest Airlines bei 5,92 Dollar. (25.06.2008/ac/n/a)
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