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News - Ausland
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29.01.2002
S&T vorläufiges Ergebnis
Baader Bank
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Die an der NEWEX notierte S&T AG (WKN 915194), Wien, hat ihr vorläufiges Ergebnis für das Geschäftsjahr 2001 (Ende 31.12.2001) gemeldet, berichten die Analysten von Baader.
Beflügelt von einem äußerst starken vierten Quartal habe der konsolidierte Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 41% auf rund 160 Mio. Euro gesteigert werden können, wodurch das selbstgesteckte Ziel von 150 Mio. Euro klar überboten worden sei.
Das Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von rund 4 Mio. Euro (+21%) liege im Rahmen der Erwartungen, welche allerdings im vierten Quartal zurückgeschraubt worden seien. Für eine Forderung gegenüber der Bank Ukraine habe S&T bereits im zweiten Quartal eine Rückstellung in Höhe von rund 1 Mio. Euro gebildet. S&T habe demzufolge ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2001 erneut fortsetzen können und dies trotz eines schwierigen Branchenumfeldes.
Aufgrund der erwähnten Rückstellung sei die EBIT-Marge von 2,9% auf 2,5% gesunken. Für das laufende Jahr erwarte man einen Umsatz zwischen 170 und 200 Mio. Euro sowie eine EBIT-Verbesserung. Eines der Erfolgsrezepte des S&T-Konzerns sei sicherlich die konsequente Ausrichtung auf den zentral- und osteuropäischen Markt. Über Tochtergesellschaften sei man bereits in 14 Ländern vertreten und gelte dort als einer der führenden Anbieter von maßgeschneiderten IT-Lösungen.
S&T konzentriere sich auf mittlere und große Unternehmen, die komplexe und besonders sichere IT-Systeme benötigen würden, wie Telekommunikationsgesellschaften, Banken, Versorger und öffentliche Institutionen. Zum Kundenkreis würden beispielsweise die polnische PKO Bank, Makedonski Telekomunikacij und das serbische Innenministerium zählen.
Das testierte Jahresergebnis 2001 werde auf der Bilanzpressekonferenz am 21. März veröffentlicht werden.
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