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Analysen - Ausland
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13.06.2008
Austrian Airlines reduzieren
Erste Bank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Erste Bank, Martina Valenta, empfiehlt die Aktie von Austrian Airlines (AUA) (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) weiterhin zu reduzieren.
Die AUA habe am Montag nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung mit einer Gewinnwarnung und dem Startschuss für die strategische Partnersuche überrascht. Aufgrund des starken Ölpreisanstieges werde für heuer ein Verlust von EUR -70 bis EUR -90 Mio. erwartet, welcher weit unter den Analystenschätzungen von EUR -25 Mio. liege. Auch der Ausblick eines dividendenfähigen Gewinnes 2009 sei revidiert worden. Mit Hilfe eines Beratungsunternehmens sollten nun Handlungsalternativen erarbeitet werden und der ÖIAG Ende September somit eine Entscheidungsgrundlage liefern. Die Analysten hätten in ihren Schätzungen zuletzt mit einem Ölpreis von USD 108 für Q2 bis Q4 gerechnet, sodass der angekündigte Verlust in Anbetracht der derzeitigen Höchststände von USD 135 nicht ganz überraschend komme.
Die Analysten der Erste Bank bleiben jedoch bei ihrer Einschätzung, dass im derzeitigen Branchenumfeld auch ein strategischer Partner keine substanzielle Prämie für die verschuldete Austrian Airlines zahlen wird, und bleiben daher bei ihrer "reduzieren"-Empfehlung. (Analyse vom 13.06.2008) (13.06.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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