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News - Ausland
11.06.2008
Presse: UnitedHealth - Rolle von CEO bei zurückdatierten Optionen in Frage gestellt
aktiencheck.de

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Minnetonka (aktiencheck.de AG) - Presseangaben zufolge sind Anwälte in einer Sammelklage gegen die UnitedHealth Group Inc. (ISIN US91324P1021/ WKN 869561), einen der größten Krankenversicherer in den USA, der Meinung, dass neu geöffnete Dokumente eine größere Verstrickung des derzeitigen CEO Stephen Hemsley in der Gewährung von zurückdatierten Aktienoptionen belegen.

Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag berichtete, beinhalten die frisch enthüllten Unterlagen Auszüge interner Mitteilungen und E-Mails, die von Anwälten von Calpers angesammelt wurden. Calpers, der größte Pensionsfonds in den USA, ist Hauptankläger gegen UnitedHealth, hieß es.

Der Zeitung zufolge sind Calpers-Anwälte nach ihren jüngsten Erkenntnissen zu der Auffassung gelangt, dass Hemsley eine größere Rolle bei der Zurückdatierung von Aktienoptionen gespielt hat als bisher angenommen. UnitedHealth habe die Vorwürfe indes zurückgewiesen und betont, dass zwei unabhängige, vom Unternehmen in Auftrag gegebene Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen seien, dass Hemsley keine wirkliche Rolle bei der Bewilligung zurückdatierter Aktienoptionen gespielt habe.

Die Aktie der UnitedHealth Group schloss gestern an der NYSE bei 32,60 Dollar. (11.06.2008/ac/n/a)


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