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Analysen - Ausland
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23.01.2002
Mazda Kursrallye
Der Aktionär-online
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www.optionsscheinecheck.de
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Interessierten Anlegern empfehlen die Analysten von "Der Aktionär-online", die Aktie Mazda Motor Corp. (WKN 854131) an der Heimatbörse in Tokio zu kaufen.
Gemessen am Fahrzeugumsatz sei Mazda der fünftgrößte Automobilhersteller Japans. Gemäß der Marktkapitalisierung stehe der Konzern an siebter Stelle. Im letzten Geschäftsjahr (März 2001) habe der Konzern einen Rekordverlust von umgerechnet 1,43 Milliarden Euro erzielt. Es weise einiges darauf hin, dass Mazda im aktuellen Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen verbuche.
Die Gesellschaft verkaufe im Ausland ca. doppelt so viele Fahrzeuge wie in Japan, allerdings seien die Erträge aus den Auslandsverkäufen wesentlich geringer als im Inlandsgeschäft. Dies liege unter anderem daran, dass Mazda im Gegensatz zu anderen japanischen Autoherstellern den größten Teil der für die Auslandsmärkte bestimmten Autos in Japan produziere und nicht in Übersee.
Allerdings werde der Exportmarkt für Mazda immer wichtiger, da am heimischen Markt die Expansionsmöglichkeiten schon ausgeschöpft seien. Das Unternehme habe in Europa das Ziel, eine "schwarze Null" zu schreiben, bisher nicht erreichen können. In den USA und in Kanada dagegen seien die Erwartungen übertroffen worden, was zu einen Teil der Schwäche des Yen zu verdanken sei.
In der zweiten Januarwoche sei publiziert worden, dass der Konzern seine Produktionskapazitäten in China bis zum Jahre 2004 um 800 Prozent erhöhen und sein chinesisches Vertriebsnetz ausweiten wolle, da die dortige Nachfrage rapide ansteige.
Der kurzfristige Abwärtstrend (innerhalb des langfristigen), dem die Aktie seit Mai 2001 gefolgt sei, habe - nachdem ein Ausbruchsversuch Anfang September durch die Anschläge in New York vereitelt worden sei - in einem Allzeittief bei 145 Yen (circa 1,22 Euro) geendet. Seitdem erhole sich der Wert und steuere langsam auf die Marke von 300 Yen (circa 2,53 Euro) zu. Hier finde die Aktie Unterstützung für den weiteren Weg nach oben. Überwinde sie dann noch den Widerstand bei 320 Yen (circa 2,70 Euro), sei mittelfristig eine Verdopplung möglich - und mehr.
Die Papiere würden in Tokio unter der Kennnummer 7261 in 1000er-Stücken und an deutschen Börsen unter der WKN 854131 gehandelt.
Die Umsätze in Deutschland seien sehr gering. Deshalb empfehlen die Analysten von "Der Aktionär-online" dem geneigten Anleger, etwaige Orders der Mazda-Aktie an der Heimatbörse zu platzieren.
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