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Analysen - Ausland
21.04.2008
Blackstone kaufen
Frankfurter Börsenbrief

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen die Aktie von Blackstone (ISIN US09253U1088/ WKN A0MSM5) zu kaufen.

CEO Schwarzmann habe ein Rekordgehalt und eine Rekordbeteiligung, die er im günstigsten Augenblick im abgelaufenen Jahr versilbert habe. Er habe vorher mehrfach einen guten Riecher bei seinen Geschäften bewiesen. Nicht immer, wie die Beteiligung in die Telekom beweise, aber doch überdurchschnittlich oft. Aufhänger für die jetzige Spekulation: Die Citigroup veräußere notleidende Papiere, CDOs und Kredite für 12 Mrd. USD an Apollo Management, Blackstone und TPG. Ebenfalls die Deutsche Bank habe aus ihrem Leveragebuy-out-Portfolio (Kredite für Unternehmensübernahmen) 5 Mrd. unter pari an Private Equity-Häuser veräußert. Für letztere ein Bombengeschäft.

Selbstverständlich würden nicht alle Papiere auf Null fallen. Viele von ihnen stünden mit der Hälfte des Nominalwertes in den Büchern. Citigroup sei bereit, diese sogar mit Verlust abzustoßen. Es sei ein sensationelles Geschäft aus der Perspektive von Blackstone, es sei aber auch für die Citigroup vorteilhaft. Aufgrund der niedrigen Marktpreise wäre sie gezwungen, weitere Abschreibungen von mindestens 4 Mrd. USD vorzunehmen. Das könne das Finanzhaus jetzt nicht gebrauchen, weil erneut Kapitalerhöhungen folgen müssten, die momentan schwer zu refinanzieren seien. Blackstone besorge sich gerade das erforderliche Kapital, um die Anleihen zu der Hälfte pari aufzukaufen. Auf diese Weise würden Beteiligungen in Europa (z. B. diese Woche Gerresheimer) aufgelöst und man sei auf weniger Fremdkapital angewiesen.

Heute sprechen die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" die erste Kaufempfehlung für die Blackstone-Aktie aus. Das Stop-loss-Limit sollte bei 15,00 USD platziert werden. (Ausgabe 16 vom 19.04.2008) (21.04.2008/ac/a/a)


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