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News - Ausland
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07.04.1999
Mazda und Mitsubishi Zusammenarbeit
vwd
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Die japanischen Automobilhersteller Mitsubishi Motors Corp., Tokio (WKN 876551), und Mazda Motor Corp., Hiroshima (WKN 854131), verhandeln über eine ausgedehnte Geschäfts- und Technologie-Allianz. Wie die japanische Zeitung "Nihon Keizai" in ihrer Mittwochausgabe berichtet, planen die beiden Automobilhersteller eine schrittweise Erweiterung ihrer Verbindungen. Diese könnte zukünftig noch mit der Ford Motor Co., Dearborn, dem größten Anteilseigner von Mazda, ausgebaut werden. Mazda und Mitsubishi hätten sich bereits darauf geeinigt, daß Mazda Vans auf Basis des Original Equipment Manufacturing (OEM) an Mitsubishi liefert. Mitsubishi wolle nicht länger den "Delica"-Van produzieren und stattdessen den Mazda "Bongo" unter den Namen "Delica" vertreiben. Die OEM-Vereinbarung beginne im Juni, wenn Mazda das Bongo-Modell vollständig erneuert habe, so die Zeitung. Die Kfz-Produzenten diskutierten zudem ein Konzept für die Lieferung von Mitsubishi-Einspritzmotoren und der dazugehörenden Technologie an Mazda. Mazda könne sogar Kleinwagen für Mitsubishi produzieren und somit den bisherigen OEM-Lieferanten Suzuki Motor Corp., Hamamatsushi (WKN 857310), ersetzen, heißt es in dem Zeitungsbericht. Mitsubishi hat ein Joint Venture mit der AB Volvo, Göteborg, für die Zubehör-Produktion in den Niederlanden. Das Netz der Beziehungen könnte noch komplexer werden, wenn sich Ford der Allianz zwischen Mitsubishi und Mazda anschließt, da der US-Konzern im März den Pkw-Bereich von Volvo erworben hatte.
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