|
News - Ausland
|
20.03.2008
Presse: HBOS-Kurseinbruch - Finanzaufsicht ermittelt wegen betrügerischer Gerüchte
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Presseberichten zufolge ermittelt die britische Finanzaufsicht FSA im Zusammenhang mit dem dramatischen Kurseinbruch beim britischen Hypothekenfinanzierer HBOS plc (ISIN GB0030587504/ WKN 677485) am Mittwoch.
Wie das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe berichtet, hat sich offenbar ein Londoner Banker die verunsicherte Gefühlslage der Investoren ganz gezielt zunutze gemacht: Mit gezielt gestreuten Falschinformationen über HBOS soll er den Kurseinbruch der Aktie der viertgrößten Bankgesellschaft in Großbritannien provoziert und so selbst einen dreistellige Summe kassiert haben. In britischem Medienberichten ist dabei die Rede von 100 Mio. Britischen Pfund.
Wie die Zeitung weiter schreibt, hat die britische Finanzaufsicht mittlerweile Ermittlungen gegen den vermeintlichen Betrüger aufgenommen. So soll nach britischen Medienberichten der beschuldigte Banker per E-Mail gezielt Gerüchte gestreut haben, wonach eine Zeitung in Kürze über massive Zahlungsschwierigkeiten bei HBOS berichten würde. Die Aktien waren daraufhin im gestrigen Handel zwischenzeitlich um 17 Prozent abgesackt. HBOS hatte die Gerüchte entschieden zurückgewiesen und in einer Stellungnahme von böswilligen und unbegründeten Gerüchten gesprochen.
Die HBOS-Aktie schloss heute in London bei 473,75 Britischen Pence (+6,16 Prozent). (20.03.2008/ac/n/a)
|