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News - Nebenwerte
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14.03.2008
Deutsche Beteiligungs AG muss im ersten Quartal Verlust ausweisen
aktiencheck.de
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Frankfurt am Main (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Beteiligungs AG (ISIN DE0005508105/ WKN 550810) musste im ersten Quartal aufgrund der Verwerfungen an den Aktienmärkten einen Verlust ausweisen.
Wie der im SDAX notierte Konzern am Freitag erklärte, musste man im Berichtszeitraum einen Verlust in Höhe von 21,7 Mio. Euro ausweisen, was vor allem aus der rückläufigen Kursentwicklung der Homag Group AG (ISIN DE0005297204/ WKN 529720) resultiert. Der Kurs sank zwischen dem 31. Oktober 2007 und dem Quartalsstichtag am 31. Januar 2008 von 28,14 auf 17,92 Euro. Dieser Rückgang führte zu einer Ergebnisbelastung von 23,6 Mio. Euro, mehr als das Bewertungs- und Abgangsergebnis des ersten Quartals insgesamt. Wie das Beteiligungsunternehmen weiter ausführte, ergab die Bewertung der übrigen Portfolio-Unternehmen per Saldo ein positives Ergebnis. Im ersten Quartal des Vorjahres wurde ein Konzernüberschuss von 27,2 Mio. Euro erzielt.
"Solche Schwankungen in den Ergebnissen vergleichsweise kurzer Perioden bedeuten keine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Situation. Der Verlust des ersten Quartals beruht auf veränderten Bewertungen an den Aktienmärkten, die sich aufgrund der Bewertungssystematik direkt auf unsere Gewinn- und Verlustrechnung auswirken", betonte Vorstandschef Wilken von Hodenberg. Durch den Konzernquartalsverlust ermäßigte sich das Eigenkapital je Aktie von 25,09 Euro zu Geschäftsjahresbeginn auf 23,58 Euro.
Zu den weiteren Aussichten sagte der Vorstandschef: "Wir erwarten, trotz des Quartalsverlustes für das gesamte Geschäftsjahr ein positives Ergebnis erreichen zu können." Diese Erwartung gründet auf der aktuellen Verfassung der Portfolio-Unternehmen und deren Budgets für 2008. Diese sehen ganz überwiegend Ertragssteigerungen vor.
In Frankfurt an Main findet heute die Hauptversammlung der Deutschen Beteiligungs AG. Dort stimmen die Aktionäre unter anderem über den Gewinnverwendungsvorschlag des vergangenen Geschäftsjahres ab; er sieht die Ausschüttung einer auf 1,00 Euro verdoppelten Dividende je Aktie vor. Darüber hinaus soll eine Sonderdividende von 2,50 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, womit sich eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie ergibt.
Die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG verliert aktuell 0,61 Prozent auf 21,12 Euro. (14.03.2008/ac/n/nw)
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