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Analysen - Nebenwerte
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03.03.2008
ESCADA "sell"
UniCredit Markets & Investment Banking
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Volker Bosse, CEFA bei UniCredit Markets & Investment Banking, stuft die Aktie des Unternehmens ESCADA (ISIN DE0005692107/ WKN 569210) unverändert mit "sell" ein.
Die Zahlen zum ersten Quartal 2007/08 hätten die Ansicht von UniCredit Markets & Investment Banking bestätigt, dass der operative Trend des Unternehmens schwach sei. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn habe ESCADA deutliche Rückgänge hinnehmen müssen. So sei der Umsatz um 11,8% auf 142 Mio. EUR gesunken. Besonders schwach sei die Umsatzentwicklung der Marke ESCADA ausgefallen, hier habe das Unternehmen einen Rückgang von 13,4% verbucht. Die Herbst-/Winterkollektion der Marke habe wenig Anklang gefunden, zudem habe die Marke unter dem schwachen US-Dollar und den geringeren Ausgaben in den USA gelitten. Das EBITDA des ersten Quartals sei um 68,5% auf 6,8 Mio. EUR zurückgegangen. Das Nettoergebnis habe -3,9 Mio. EUR betragen, während man bei UniCredit Markets & Investment Banking damit kalkuliert habe, dass das Ergebnis mit 5,1 Mio. EUR im positiven Bereich liegen werde.
Es sei davon auszugehen, dass das Unternehmen seine Gesamtjahresvorgabe verfehlen werde. ESCADA habe beim Umsatz und EBITDA ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich in Aussicht gestellt. Bei UniCredit Markets & Investment Banking rechne man damit, dass ESCADA im Geschäftsjahr 2007/08 ein EPS von 0,95 EUR erzielen werde (KGV: 13,8). Auf kurze Sicht könnten die Spekulationen um einen potenziellen Einstieg der Private Equity-Gesellschaft Apax der Aktie Unterstützung bieten. Das Kursziel für die Aktie werde von 13,00 EUR auf 11,50 EUR herabgesetzt.
Daher bewerten die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking den Anteilschein von ESCADA weiterhin mit "sell". (Analyse vom 03.03.08) (03.03.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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