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07.02.2008
Merck & Co. erzielt Einigung über Medicaid-Rabatte, zahlt 650 Mio. Dollar
aktiencheck.de

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Whitehouse Station, NJ (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077/ WKN 851719) gab am Donnerstag bekannt, dass er heute mit US-Behörden eine Einigung über strittige Medicaid-Rabatte erzielt hat. Dabei zahl der Konzern rund 650 Mio. Dollar.

Hintergrund der Streitigkeiten waren Rabatte, die im Rahmen des Medicaid-Programms gewährt wurden. Dabei sollen die sogenannten Kickback-Zahlungen nicht in angemessener Höhe erfolgt sein. Der erste Streitfall betrifft den östlichen Bezirk von Louisiana. Hier wurden 250 Mio. Dollar zuzüglich Zinsen bezahlt. Der zweite Streitfall betrifft den östlichen Bezirk von Pennsylvania. Hier wurden 399 Mio. Dollar zuzüglich Zinsen als Zahlung vereinbart. Bereits im Dezember hatte Merck diese Zahlung als Einmaleffekte für das vierte Quartal angekündigt und mit 670 Mio. Dollar beziffert.

Die Aktie von Merck & Co. notiert derzeit an der NYSE bei 45,85 Dollar (+0,31 Prozent). (07.02.2008/ac/n/a)


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