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Analysen - Ausland
19.12.2001
Pfizer "strong buy"
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch raten den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie des US-amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer (WKN 852009) aggressiv zu kaufen.

Im Rahmen einer Analystenkonferenz hätte Pfizer erneut seine EPS Prognosen bestätigt. Demnach würde das Unternehmen damit rechnen, im Geschäftsjahr 2002 ein EPS von 1,56 – 1,60 US-Dollar generieren zu können. In den folgenden Finanzjahren 2003 und 2004 würde Pfizer mit einem EPS Wachstum von jeweils mindestens 15% rechnen. Auch insgesamt würde der Pharmakonzern von 2002 – 2004 mit einem Unternehmenswachstum im zweistelligen Prozentbereich kalkulieren. Die Analysten hätten sich entschlossen, ihre EPS Prognose für das 4. Fiskalquartal 2001 von 0,36 auf 0,35 US-Dollar zu senken, um höher als bislang erwartete Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung zu berücksichtigen. Somit würde die Prognose für den Gewinn pro Aktie im Geschäftsjahr 2001 bei 1,32 US-Dollar und 0,02 US-Dollar oberhalb der eigenen Erwartung der Unternehmensleitung liegen.

Derzeit würden die Börsenexperten für den Pharmakonzern im Fiskaljahr 2002 mit einem EPS von 1,61 US-Dollar kalkulieren. Auch diese Prognose sei oberhalb der vom Management angesetzten Erwartung von 1,56 – 1,60 US-Dollar angesiedelt, doch die bislang demonstrierte Leistungsfähigkeit Pfizers würde die Analysten zuversichtlich stimmen, dass ihre Prognose erreicht werden könnte. Für die Finanzjahre 2003 und 2004 würde die Schätzung Pfizers oberhalb der Gewinnerwartungen der Experten liegen und diese hätten sich daher entschlossen, ihre EPS Prognosen ebenfalls anzuheben. Für das Geschäftsjahr 2003 würde demnach nun ein EPS von 1,85 US-Dollar (+15%) erwartet, das sich im Finanzjahr 2004 auf 2,13 US-Dollar (+15%) steigern könnte. Die langfristige Wachstumsrate der Analysten würde sich um 220 Basispunkte auf 19,1% erhöhen.

Im Hinblick auf die neuen Produkte in der Entwicklung hätte es sowohl positive als auch negative Neuigkeiten gegeben. Der Genehmigungsantrag für Pregabalin sei um ein Jahr zurückgestellt worden. Diese Lücke könnte allerdings vorläufig noch von dem Vorgängerprodukt Neurotin geschlossen werden. Außerdem würde die Entwicklung des HIV Präparates Capravirine Fortschritte machen und sei bereits im Endstadium der Entwicklung angelangt. Die Aktie von Pfizer würde derzeit zu einem 6%igen Discount zum S & P 500 Index auf der Grundlage der EPS Erwartungen für das Geschäftsjahr 2002 gehandelt. Aufgrund der soliden Wachstumsperspektiven des Unternehmens innerhalb der nächsten 3 Jahre seien die Analysten der Ansicht, dass es sich bei Pfizer im derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld um eine gute Investition handeln würde.

Aufgrund dieser Analyse raten die Wertpapierexperten von Merrill Lynch auch weiterhin dazu, die Aktie von Pfizer mit einem 12-Monats-Kursziel von 50 US-Dollar sowohl mittel- als auch langfristig aggressiv zu kaufen.



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