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News - DAX 100
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21.01.2008
Presse: IKB - KfW droht Schlappe bei Anteilsverkauf
aktiencheck.de
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die staatliche Bankengruppe KfW wird einem Pressebericht zufolge Schwierigkeiten beim Verkauf ihrer Beteiligung an der in Schieflage geratenen IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306/ WKN 806330) haben.
"Im aktuellen Marktumfeld sind alle potenziellen Bieter extrem zurückhaltend, zumal es bis jetzt überhaupt nicht klar ist, was genau verkauft wird, und die Bank mit mindestens 1 Mrd. Euro rekapitalisiert werden muss", sagte ein Frankfurter Investmentbanker laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland". Auch die unsicheren Aussichten für die Konjunktur und damit besonders für die mittelständischen Firmen, die die Kernklientel der IKB bilden, belasteten den Verkauf enorm, schreibt die Wirtschaftszeitung. Am Freitag hatte die KfW das Verkaufsverfahren eröffnet, das Regierungskreisen zufolge drei bis vier Monate dauern wird. Die Staatsbank hält 38 Prozent an der Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB - sie kann den Anteil über eine Wandelanleihe auf gut 43 Prozent aufstocken. Die Stiftung Industrieforschung mit knapp 12 Prozent schließt sich der Veräußerung an. Auch die Privatbank Sal. Oppenheim, mit 5 Prozent drittgrößter Aktionär, wolle verkaufen, berichtet die "FTD" unter Berufung auf Finanzkreise.
Die Aktie der IKB verliert aktuell 5,56 Prozent auf 5,10 Euro. (21.01.2008/ac/n/d)
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