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News - Ausland
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15.01.2008
Presse: Lenovo stoppt Verkauf von IBM-Computern
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Raleigh (aktiencheck.de AG) - Der chinesische Computerkonzern Lenovo Group Ltd. (ISIN HK0992009065/ WKN 894983), der seinen Hauptsitz nach der in 2005 getätigten Übernahme der PC-Sparte des US-Technologiekonzerns International Business Machines Corp. (IBM) (ISIN US4592001014/ WKN 851399) in den US-Bundesstaat North Carolina verlegt hat, stoppt einem Pressebericht zufolge den Verkauf von Computern unter der Marke IBM.
Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei Business Daily" am Dienstag berichtet, ist die vollständige Umstellung der Produktpalette auf den eigenen Firmennamen zu den Olympischen Sommerspielen in Peking im August dieses Jahres geplant. Eine Weiternutzung des Namens IBM wäre noch bis 2010 möglich gewesen, so der "Nikkei". Bislang vertreibe der Konzern seine Produkte unter den beiden Namen IBM und Lenovo.
Hintergrund der Entscheidung sei die starke Geschäftsentwicklung. So konnte Lenovo seinen Nettogewinn im zweiten Quartal per Ende September 2007 auf 105 Mio. Dollar verdreifachen. Die Erlöse stiegen dabei um 20 Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar. Der PC-Absatz legte gleichzeitig um 23 Prozent auf 5,502 Millionen Einheiten zu. Ferner wolle der Konzern bei den Olympischen Sommerspielen als Hauptsonsor auftreten.
Die Aktie der Lenovo Group schloss heute an der HKEx bei 5,26 Hongkong-Dollar (+1,35 Prozent). (15.01.2008/ac/n/a)
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