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News - Ausland
13.12.2001
American Express Streichkonzerte
redsafe.com

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American Express (Amex) (WKN 850226) gab am Mittwoch bekannt, weitere 5500 bis 6500 Stellen zu streichen, berichtet Andreas Müller von "redsafe.com".

Diese Maßnahme werde das Geschäftsergebnis des vierten Quartals mit 150 bis 180 Millionen Dollar belasten. Die Anleger hätten sich wenig erfreut und verkauften den Titel massenweise. Bereits früher in diesem Jahr hat Amex 7700 Angestellte auf die Strasse gestellt. Im Rahmen dieser Entlassungswellen habe der Finanz- und Reisekonzern dieses Jahr jede siebte Stelle gestrichen. Besonders schlecht laufe das Reisegeschäft, das unter den Folgen des 11. Septembers leide, erklärte Amex-Chef Kenneth I. Chenault. So sei der Umsatz mit Reisen im Oktober im Vergleich zur Vorjahresperiode um 46 Prozent eingebrochen. Mit einem Minus von 38 Prozent im November habe sich das Bild nur unwesentlich verbessert.

Chenault hoffe, dank des einschneidenden Personalabbaus bereits von einem leichten Aufschwung der amerikanischen Wirtschaft stark profitieren zu können. Wenn es nämlich stimme, dass Amex durch diese Maßnahmen schon nächstes Jahr über 200 Millionen Dollar und im Jahr 2003 bereits über 300 Millionen Dollar einspart, so könnte Chenaults Rechnung tatsächlich aufgehen. Die Analysten von Merrill Lynch seien noch etwas skeptisch. Sie würden bei ihrer "Near-Term-Buy"-Empfehlung bleiben.


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