|
Analysen - Ausland
|
17.12.2007
Pernod Ricard "buy"
Banque SYZ & CO
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Genf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Banque SYZ & CO bewerten die Aktie von Pernod Ricard (ISIN FR0000120693/ WKN 853373) mit dem Rating "buy".
Die Analysten der Banque SYZ & CO würden den französischen Wein- und Spirituosenhersteller Pernod Ricard als die weltweite Nummer zwei in ihrem Sektor sehen. Durch den Zukauf von Allied Domecq im Jahr 2005 habe der Konzern nach Meinung der Analysten sein Markenportfolio und seine Schlagkraft in den wichtigsten Ländern stärken können. Das Unternehmen weise ein internes Wachstum auf, das nahezu 9% über dem seiner Wettbewerber liege und stelle damit laut der Banque SYZ & CO die Weichen für eine enorme Absatzdynamik seiner stärksten Marken.
Mit einem KGV von 14,7x und einem EV/EBITDA von 11,7x für 2008/2009 würden die Analysten die Aktie als günstig einstufen und auf das erhebliche Wachstumspotenzial des Konzerns verweisen. Die Gewinnsteigerung dürfte in den nächsten drei Jahren an 15% heranreichen.
Der Zukauf von Allien Domecq vor zwei Jahren habe sich für Pernod Ricard offenbar ausgezahlt. Inzwischen sei das Unternehmen Nummer eins in Japan, China und Indien. Auf dem europäischen Markt sei der Konzern Marktführer in Russland. In Amerika habe Pernod Ricard seine Größe verdoppelt und sei damit an fünfter Stelle in den USA.
Das Geschäftsjahr 2006/2007 sei aus Sicht der Banque SYZ & CO hervorragend für den Konzern ausgefallen. Die Integration neuer Marken und des Handelsnetzes von Allied Domecq habe eine Steigerung des internen Wachstums ermöglicht. Der Umsatz habe in diesem Zeitraum um 6,2% auf 6,4 Mrd. Euro zugenommen (+9,1% internes Wachstum über 12 Monate; -3% Devisenausfall). Das interne Umsatzwachstum von Pernod Ricard habe 9,1% erreicht, und die 15 strategischen Marken seien sogar auf 13% angewachsen. Sie seien dabei von einem Marketing-Reinvestment bei den kürzlich zugekauften Marken (Malibu, Ballantine's, Mumm) getrieben worden.
Die Rentabilität des Konzerns habe sich mit einer operativen Marge von über 23% gesteigert. Pernod Ricard habe dies nicht nur durch die rasche Umsetzung von Kostensynergien durch die Integration von Allied Domecq erreicht, sondern habe auch von seinem weiteren Vorstoß ins Premium-Segment profitiert, durch den er seine Absatzpreise deutlich habe heben können.
Der Kurssturz des US-Dollar dürfte Pernod Ricard nach Einschätzung der Analysten nahezu 60 bis 70 Mio. Euro beim jährlichen operativen Gewinn kosten. Dies seien ca. 4%. Um den Einfluss des ungünstigen Wechselkurses abzufedern, habe Pernod Ricard 50% seiner Schulden, 7 Mrd. Euro, in US-Dollar aufgesetzt. Ein Absinken des Dollar-Kurses um 10% vermindere damit die Verschuldung um 350 Mio. Euro und die Kosten der Geldbeschaffung um 20 Mio. Euro.
Die Analysten der Banque SYZ & CO empfehlen die Aktie von Pernod Ricard mit einem Kursziel von 190 Euro zum Kauf. (Analyse vom 17.12.2007) (17.12.2007/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|