Logo
Analysen - DAX 100
13.12.2001
Deutsche Börse nicht zu teuer
Wirtschaftswoche

www.optionsscheinecheck.de

Die Analysten vom Magazin "Wirtschaftswoche" halten die Aktie der Deutschen Börse AG (WKN 581005) für nicht zu teuer.

Das Unternehmen erwarte für das Jahr 2001 einen Umsatz in Höhe von rund 740 Mio. Euro. Der Finanzdienstleister habe mit dem Parketthandel und der Handelsplattform Xetra einen Spitzenplatz in Europa errungen und sei mit der Terminhandelsbörse Eurex weltweit führend.

Im November habe der Konzern den Börsen-IT-Dienstleisters Entory übernommen. Der vollständige Erwerb des Abwicklers Clearstream, für den Mittel in Höhe von einer Mrd. Euro aus dem Börsengang bereitstünden, sei in trockenen Tüchern. Durch das Abdecken der gesamten Wertschöpfungskette vom Handel bis zur Abwicklung sichere sich die Deutsche Börse zahlreiche Ertragsquellen. Noch im Raum stünde der Ausbau der strategischen Partnerschaft mit der Technologiebörse Nasdaq in Europa und auch ein Zusammengehen mit der London Stock Exchange sei möglich.

Obwohl das Börsenjahr 2001 mit einem Indexrückgang von knapp 20% zu den schlechteren Jahrgängen gehöre, erwarte der Finanzdienstleister ein Rekordjahr. Grund dafür sei die Ausweitung des Eurex-Geschäfts. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen werde von 216 Mio. Auf 290 bis 300 Mio. Euro klettern. Das Unternehmen habe schon in den ersten neun Monaten das Gesamtjahresergebnis des Vorjahres übertroffen.

Vor dem Hintergrund dieser Wachstumsraten ist die Aktie Deutsche Börse AG mit einem 2002er-KGV von knapp 19 noch nicht zu teuer.



© 1998 - 2026, optionsscheinecheck.de