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Analysen - Ausland
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06.12.2007
Royal Bank of Scotland halten
Hamburger Sparkasse
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Christian Hamann, stuft die Royal Bank of Scotland-Aktie (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Royal Bank of Scotland (RBS) gehöre gemessen an ihrer Marktkapitalisierung zu den fünf größten Banken in Europa. Sie bestehe aus den Divisionen Corporate Banking and Financial Markets, Retail Banking, Retail Direct, Manufacturing, Wealth Management, RBS Insurance, Ulster Bank und Citizens.
Um ihre Marktanteile in den USA weiter auszubauen - speziell im Privatkundengeschäft - habe sie 2004 die amerikanische Charter One Financial Inc. übernommen. Ende 2005 habe der Konzern einen 1,7 Mrd. GBP schweren Anteil an der Bank of China erworben, der sich mit dem IPO innerhalb von 6 Monaten im Wert verdreifacht habe. 2007 habe der Konzern zusammen mit Santander und Fortis die Großbank ABN AMRO übernommen, um sie unter sich aufzuteilen, wobei RBS vor allem das Großkundengeschäft zugefallen sei.
Der Zwischenbericht sei eine Erlösung gewesen. Die Aktie habe rein fundamental betrachtet enormes Aufwärtspotenzial. Andererseits dürften dem Aktienkurs bis zur Vorlage der Zahlen am 28.02.08 positive Impulse fehlen. Zudem irritiere der Preisrückgang bei britischen Gewerbe- und Wohnimmobilien. Da die Analysten davon ausgehen würden, dass zunächst noch viele schlechte Meldungen den Bankensektor belasten würden, dürften sich bessere Einstiegszeitpunkte ergeben.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie der Royal Bank of Scotland von "kaufen" auf "halten" zurück. (Analyse vom 06.12.2007) (06.12.2007/ac/a/a)
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