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05.12.2007
Bristol-Myers plant Restrukturierung, senkt Gewinnprognose
aktiencheck.de
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New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb Co. (ISIN US1101221083/ WKN 850501) hat eine umfassende Restrukturierung angekündigt. Außerdem hat das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2007 gesenkt.
Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, sollen bis Ende 2010 rund 4.300 Stellen gestrichen werden. Dies sind ungefähr 10 Prozent der Belegschaft. Im gleichen Zeitraum soll ungefähr die Hälfte der Produktionsstätten stillgelegt werden. Mit Hilfe dieser Restrukturierung will Bristol-Myers Squibb zusätzliche Einsparungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. Dollar vor Steuern realisieren. Die Kosten für die Umstrukturierung sollen sich auf 900 Mio. bis 1,1 Mrd. Dollar belaufen. Davon sollen rund 300 Mio. Dollar noch in diesem Jahr anfallen. In 2008 werden voraussichtlich Kosten zwischen 400 und 500 Mio. Dollar verbucht werden.
Gleichzeitig senkte Bristol-Myers Squibb seine Gewinnprognose für das laufende Jahr 2007. Das Unternehmen rechnet nun nur noch mit einem Ergebnis zwischen 1,15 und 1,20 Dollar je Aktie. Für 2008 erwartet man ein Ergebnis von 1,65 bis 1,75 Dollar je Aktie. Analysten prognostizieren derzeit ein EPS von 1,46 Dollar für 2007 und 1,72 Dollar für 2008.
Die Aktie von Bristol-Myers Squibb verliert an der NYSE derzeit 0,38 Prozent auf aktuell 28,95 Dollar. (05.12.2007/ac/n/a)
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