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Analysen - DAX 100
03.12.2007
Fresenius halten
Bankhaus Lampe

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Leslie Iltgen, Analystin vom Bankhaus Lampe, empfiehlt die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785638/ WKN 578563) weiterhin zu halten.

Fresenius sei ein weltweit agierender Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Weitere Geschäftsfelder seien das Krankenhausmanagement sowie Engineering und Dienstleistungen für Krankenhäuser.

Insgesamt habe der Konzern 10,8 Mrd. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt. Wachstumstreiber seien neben der demographischen Entwicklung, der steigende Bedarf an innovativen Therapien und kosteneffizienten Produkten in den von Fresenius fokussierten Geschäftsfeldern. Mittels diverser Akquisitionen (darunter die Rhenal Care Group bei FMC (Fresenius Medical Care), Helios Kliniken bei ProServe und Labesfal bei Kabi) habe das Unternehmen in den letzten beiden Jahren auch die Profitabilität seiner drei Geschäftssegmente deutlich steigern können.

Die guten Neun-Monatszahlen hätten dazu geführt, dass die Konzernleitung den Ausblick für das Gesamtjahr leicht nach oben angepasst habe. Das Management erwarte nun einen Umsatzzuwachs von 9% bis 10% (statt bislang 8% bis 10%) und ein Nettoergebnis von über +25% (statt bislang ca. 25%) bei konstanter Währung.

Auch in den kommenden Jahren würden die Analysten Fresenius weiterhin auf Wachstumskurs sehen. Dabei würden neben dem organischen Wachstum in Höhe von rund 7% p.a. auch weitere Akquisitionen zur Ergebnissteigerung beitragen. Für FMC rechne man mit einem weiterhin günstigen Umfeld für die Erstattung von Behandlungskosten und erwarte eine Steigerung der Behandlungszahlen in den bestehenden Dialysekliniken. Deren Anzahl sollte insbesondere in den asiatischen Märkten aber auch im osteuropäischen Raum weiter gesteigert werden können.

Zudem würden die Analysten einen steigenden Marktanteil bei den Dialyseprodukten erwarten. Durch den Ausbau des Geschäfts mit Dialysemedikamenten für chronisch Nierenkranke dürfte sich darüber hinaus zusätzliches Umsatzwachstum generieren lassen. Neben FMC erwarte man aber auch von den anderen Geschäftsbereichen positive Impulse für die weitere Ergebnisentwicklung des Konzerns. Der sich wieder beschleunigende Privatisierungstrend im Krankenhaussegment werde dem Ausbau von Helios Kliniken in den kommenden Jahren zugute kommen.

Auch Fresenius Kabi werde von weiteren innovativen Produkteinführungen und Akquisitionen sowie der Expansion in attraktive Wachstumsmärkte (insbesondere Asien) profitieren. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten den Konzern auf gutem Weg sehen, die selbst gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele zu erreichen. Bis 2010 wolle der Konzern seine Umsätze auf rund 15 Mrd. EUR und die EBIT-Marge auf 15% (aktuell bei 14%) steigern.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe raten die Fresenius-Aktie nach wie vor zu halten. Das Kursziel werde weiterhin bei 63,00 EUR gesehen. (Analyse vom 03.12.2007) (03.12.2007/ac/a/d)



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