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27.11.2007
IKB: KfW muss wegen Rhineland Funding Risikovorsorge um 2,3 Mrd. Euro erhöhen
aktiencheck.de

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gab am Dienstag bekannt, dass sich bezüglich der Risikoabschirmung der IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306/ WKN 806330) kurzfristig grundlegende neue Sachverhalte ergeben haben. Die KfW ist mit knapp 38 Prozent größter Anteilseigner des im MDAX notierten Industriefinanzierers.

Durch das Bekanntwerden neuer wesentlicher bewertungsrelevanter Informationen bezüglich der unter Rhineland Funding abgeschirmten Risiken und wegen der dramatischen Verschlechterung der grundsätzlichen Markteinschätzung im Hinblick auf die tatsächlichen Ausfallrisiken im Subprime-Segment aufgrund der jüngeren Kapitalmarktentwicklungen, hat die KfW eine Neubewertung ihrer Risiken vorgenommen. Aufgrund dieser Neueinschätzung hat die KfW eine Erhöhung der bislang gebildeten Risikovorsorge um 2,3 Mrd. Euro auf 4,8 Mrd. Euro vorgenommen, die aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken entnommen werden. Über diesen Beschluss hat der Vorstand der KfW heute den Verwaltungsrat informiert.

Die IKB-Aktie schloss heute in Frankfurt bei 8,56 Euro (-5,20 Prozent). (27.11.2007/ac/n/d)


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