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Analysen - Nebenwerte
15.11.2007
Grammer Bodenbildung abwarten
Antizyklischer Börsenbrief

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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" empfehlen vor dem Einstieg in die Aktie von Grammer (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) eine Bodenbildung abzuwarten.

Gut beobachten sollten Anleger jetzt die Aktien von Grammer. Der Hersteller von Autositzen habe schwierige Zeiten hinter sich, doch jetzt könnte der Wind drehen.

Seit Kurzem habe der Konzern eine neuen CEO, und der lasse sich nicht lumpen: Seit seinem Amtsantritt im August habe Rolf-Dieter Kempis Grammer-Aktien im Wert von 120.000 Euro eingesammelt. Und der Manager sei kein Neuling bei Grammer: Zuvor sei Kempis im Aufsichtsrat des Unternehmens gewesen.

Kostenreduzierungen im Personalbereich sollten bis zum Jahr 2010 Einsparungen von insgesamt 40 Millionen Euro bringen. Zusammen mit den anderen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung solle die Gewinnspanne vor Zinsen und Steuern dadurch von 4,4 Prozent 2006 auf mehr als fünf Prozent 2009 steigen.

Fundamental sehe die Sache gut aus: Mit einem KGV für 2008 von 8,3 sei die Aktie nicht teuer. Auch die übrigen Kenzahlen würden die Unterbewertung bestätigen: Bei einem Börsengewicht von 168 Millionen Euro errechne sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,2, das Kurs-Buchwert-Verhältnis notiere bei 1,0, hinzu komme eine Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent. Aktuell sei der Abwärtstrend noch intakt.

Vor einem Einstieg in die Grammer-Aktie sollte man nach Ansicht der Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" eine Bodenbildung abwarten. (Ausgabe 11 vom 14.11.2007) (15.11.2007/ac/a/nw)



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