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Analysen - Ausland
05.12.2001
Vodafone spekulativ kaufen
Oldenburgische LB

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Die Analysten der Oldenburgische Landesbank (OLB) empfehlen die Aktien von Vodafone (WK 875999) spekulativ zum Kauf.

Mit mehr als 95 Millionen Kunden sei die britische Vodafone weltweit der größte Mobilfunkkonzern. Bei den Halbjahreszahlen (April bis September) habe Vodafone-Chef Chris Gent einen Verlust von 13,8 Milliarden Euro bekannt geben müssen. Grund seien Abschreibungen auf Beteiligungen wie etwa die deutsche Festnetztochter Arcor. Ohne die hohen (temporären) Belastungen präsentiere sich Vodafone nach Einschätzung der OLB trotz der schwierigen Lage auf dem Telekommunikationsmarkt weiter auf Wachstumskurs.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sei im ersten Halbjahr um 46 Prozent auf 4,8 Milliarden Pfund gestiegen. Die Zahl seiner Kunden habe Vodafone von Ende März bis Ende September um 15 Prozent (95,6 Millionen) gesteigert. Unter den vielen internationalen Aktivitäten (Vodafone ist in 28 Ländern engagiert) treibe vor allem das Deutschland-Geschäft mit knapp 22 Millionen Kunden die Ertragsentwicklung des Konzerns kräftig an.

Als Erfolgsgeschichte präsentiere sich auch die Akquisition der Japan Telecom. Das Unternehmen gewinne gegenüber dem Fast-Monopolisten NTT Docomo Marktanteile, seit Vodafone dort das Sagen habe. Und einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz könne Vodafone ebenfalls niemand nehmen: die niedrigen Schulden trotz internationaler Expansion.

Vodafone ist nach OLB-Einschätzung der zur Zeit am besten aufgestellte Telekommunikationskonzern. Daher stufen die Analysten der OLB die Vodafone-Aktie mit "spekulativ kaufen" ein.



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