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Analysen - DAX 100
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12.11.2007
Deutsche EuroShop akkumulieren
AC Research
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Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204/ WKN 748020) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft habe Zahlen für die ersten neun Monate 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode minimal um 0,2 Millionen Euro auf 68,9 Millionen Euro steigern können. Das EBIT habe sich gleichzeitig um 1,6 Millionen Euro auf 55,6 Millionen Euro verringert. Der Vorsteuergewinn habe sich um 23% auf 25,6 Millionen Euro reduziert. Der Neunmonatsüberschuss habe sich aber dennoch um 47% auf 44,5 Millionen Euro oder 1,29 Euro je Aktie verbessert. Das Bewertungsergebnis habe bei -0,3 Millionen Euro gelegen.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt leicht über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Bei den Einnahmen habe der Wegfall von zwei verkauften Einkaufszentren belastet. Allerdings hätten sich bei den Bestandsobjekten die Umsätze auf vergleichbarer Fläche um 2,9% erhöht. Beim Nettogewinn habe der Konzern deutlich von der Unternehmenssteuerreform profitiert. So sei das Ergebnis mit 23,8 Millionen Euro durch die Neubewertung von latenten Steuern positiv beeinflusst worden.
Für das Gesamtjahr 2007 rechne die Konzernleitung nunmehr mit einem Umsatz zwischen 93 und 95 Millionen Euro, einem EBIT zwischen 72 und 74 Millionen Euro und einem Vorsteuergewinn ohne Bewertungsergebnis zwischen 31 und 33 Millionen Euro. Damit seien alle Planzahlen durch die Bank um eine Million Euro erhöht worden. Auf Basis der veröffentlichten Neunmonatszahlen würden auch die erhöhten Planzahlen erreichbar erscheinen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Galeria Baltycka, an der die Deutsche EuroShop zu 74% beteiligt sei, am 4. Oktober in Danzig eröffnet worden sei. Die Gesellschaft rechne hier mit einem jährlichen Umsatzbeitrag von 11,3 Millionen Euro.
Des Weiteren würden im kommenden Jahr noch die Eröffnungen der Objekte in Hameln und Passau anstehen. Vor diesem Hintergrund rechne man im kommenden Jahr mit einem deutlichen Umsatzanstieg. Hinsichtlich Neuinvestments halte sich das Unternehmen derzeit allerdings zurück. Ursächlich hierfür sei, dass das Preisniveau bei Shopping-Centern weiterhin hoch sei. Daher sei es schwierig, attraktive Investitionsmöglichkeiten zu finden.
Beim Freitagsschlusskurs von 27,04 Euro erscheine das Unternehmen noch relativ moderat bewertet. Im kommenden Geschäftsjahr 2008 rechne man vor dem Hintergrund der ganzjährigen Einbeziehung des Shoppingcenters in Danzig und der Eröffnung zweier weiterer Einkaufszentren mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg. Zudem sei im Zuge der Unternehmenssteuerreform auch mit einer erheblich niedrigeren Steuerquote zu rechnen.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Deutschen EuroShop zu akkumulieren. (Analyse vom 12.11.2007) (12.11.2007/ac/a/d)
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