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Analysen - Nebenwerte
05.12.2001
Biotest VZ langfristig interessant
Prior Börse

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Die Wertpapierexperten der "Prior Börse" empfehlen langfristig orientierten Anlegern, sich die Aktie der Biotest AG (WKN 522723, VZ) ins Depot zu legen.

Bis 2006 sollten die Einnahmen auf 400 Millionen Euro steigen. Im Jahr 2001 dürften erst 250 Millionen Euro durch die Bücher gehen bei einem Gewinn von sieben Millionen Euro. Mittelfristig würden die Vorstände Dieter Merz und Manfred Hübener fünf Prozent Umsatzrendite anpeilen.

Die Firmenchefs würden im Prior-Gespräch ihre Strategie erläutern: Im Kerngeschäft mit Pharmazeutika habe Biotest zwei neue Präparate zur Behandlung der Bluterkrankheit in der Pipeline. Mit Aventis und Bayer lauere jedoch starke Konkurrenz. In der Diagnostik setze Biotest auf den Blutgruppenautomaten Tango. Auch bei Transplantationen sowie der Ermittlung der Lufthygiene wolle das Unternehmen reüssieren.

Die Medizintechnik stecke in den Kinderschuhen, wachse aber dynamisch. Hier konzentriere sich Biotest auf die Messung des Hämoglobinanteils im Blut. Biotest wolle in allen Sparten zukaufen. Priorität genieße jedoch das organische Wachstum, das die Hessen in die USA und nach Asien führen solle. Noch würden zwei Drittel der Erlöse auf Europa entfallen.

Mit der französischen Biotechfirma Diadone befinde sich eine Perle im Portfolio. Die Tochter, die bei drei Millionen Euro Umsatz eine "schwarze Null" schreibe, stelle monoklonale Antikörper zur Tumorbehandlung her. Ein IPQ sei binnen zwei Jahren denkbar. Forsche Analysten würden Diaclones Wert auf 50 Millionen Euro taxieren. An der Börse müsse man für Biotest gerade einmal 100 Millionen Euro bezahlen.

Wer langfristig investieren möchte, sollte auf die billigeren Biotest Vorzüge setzen, empfehlen die Aktienexperten der "Prior Börse".



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