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Analysen - Ausland
04.12.2001
BAE Systems Upgrade auf kaufen
Commerzbank

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Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der BAE Systems (WKN 866131) von "halten" auf "kaufen" ein.

Der Ausstieg aus der Regionalflugzeugproduktion beseitige einen der letzten negativen Bewertungsfaktoren für das Unternehmen. Da im kommerziellen Bereich für das kommende Jahr Klarheit geschaffen worden sei und die Verteidigungsaktivitäten scheinbar nach wie vor robust seien, habe man bei der Commerzbank immer mehr Vertrauen in die zukünftige Bewertung von BAE, was sich in erster Linie auf ein größeres Vertrauen in den Airbus-Wert zurückführen lasse.

BAE implementiere eine beschleunigte Schließung des RJ/RJX-Programms. Das Programm sei bereits in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgeschraubt worden, die Entschädigung der Zulieferer und Kunden treibe die Kosten erheblich in die Höhe. Die Rückstellung in Höhe von 250 Mio. Britischen Pfund werde in der 2001er Bilanz ausgewiesen. Von den Barkosten in Höhe von 210 Mio. Britischen Pfund würden 115 Mio. Britischen Pfund im Jahr 2002 ausgegeben, abzüglich einer Steuererleichterung von 65 Mio. Britischen Pfund, mit dem Rest werden Stützungsverluste über eine Restperiode von mehreren Jahren abgedeckt.

Das Unternehmen restrukturiere ebenfalls seine Zivilluftfahrtaktivitäten. Diese erstreckten sich über die möglichen Ergebnisse für die Frachterumwandlungsaktivitiäten bei Filton sowie die Rationalisierung des Bereichs Civil Aerostructures. Die Kosten hierfür würden sich auf insgesamt 150 Mio. Britischen Pfund, von denen 120 Mio. Britischen Pfund im Jahre 2001 und der Rest im Jahre 2002 anfallen würden.

Die gesamte Barwertminderung belaufe sich auf weniger als 8p je Aktie. BAE werde sich nun noch mehr auf seine Verteidigungsaktivitäten konzentrieren, die mindestens der vorherigen Prognose entsprechen würden.

Bei der Commerzbank wird der BAE-Aktie mit "kaufen" ein höheres Rating verliehen.



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