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Analysen - Ausland
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23.10.2007
Akzo Nobel "hold"
UniCredit Markets & Investment Banking
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Andreas Heine, Analyst von UniCredit Markets & Investment Banking, stuft das Rating für die Aktie von Akzo Nobel (ISIN NL0000009132/ WKN 914188) von "buy" auf "hold" herab.
Das EBIT, das Akzo Nobel im dritten Quartal für die Sparten Chemikalien und Coatings gemeldet habe, sei im Rahmen der Analystenprognose ausgefallen. Während die Chemikalien-Sparte offenbar vor allem von dem soliden Wirtschaftsumfeld profitiert habe, sei die Gewinnsteigerung von 9% im Coatings-Bereich in erster Linie auf unternehmensinterne Maßnahmen zurückzuführen. Das organische Wachstum der Sparte habe 3% betragen, während sich der Absatztrend trotz des guten Wirtschaftsumfelds ein weiteres Mal abgeschwächt habe. Im Bereich Chemikalien sei ein EBIT-Anstieg von 23% erzielt worden. Hier habe Akzo Nobel die Effekte des schwachen US-Dollars und die höheren Rohstoffpreise mittels einer Absatzsteigerung von 4% und einer Preiserhöhung von 5% mehr als kompensieren können.
Nach Berechnung der Analysten werde Akzo Nobel im Jahr 2007 ein EPS von 1,89 EUR erzielen (KGV: 31,1), für 2008 rechne man mit einem EPS-Anstieg auf 4,54 EUR (KGV: 12,9). Die Aktie von Akzo Nobel habe inzwischen das Kursziel der Analysten, das unverändert bei 63,00 EUR gesehen werde, erreicht. Aufgrund des schwachen US-Dollars und dessen Einfluss auf die Entwicklung bei ICI werde sich die Aktie voraussichtlich in den kommenden Monaten nicht überdurchschnittlich entwickeln. Positive Impulse dürften allerdings von dem Aktienrückkaufprogramm im zweiten Halbjahr 2008 ausgehen.
Daher vergeben die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking nun das Rating "hold" für den Anteilschein von Akzo Nobel. (Analyse vom 23.10.07) (23.10.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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