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Analysen - DAX 100
30.11.2001
Bankgesellschaft Berlin meiden
Fuchsbriefe

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Die Experten des Börsenbriefs "Fuchsbriefe" raten Anlegern weiterhin auf Distanz zu der Aktie der Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) zu gehen.

Nach Annahme der Experten verharre die Aktie nicht grundlos in der Nähe ihres Allzeit-Tiefs, da ihrer Einschätzung nach keiner der Übernahmewilligen noch ein ernsthaftes Interesse an der Bank habe. Grund hierfür sei die Unübersichtlichkeit der Angaben der Bank und die Verworrenheit der Verhandlungssituation.

Obwohl Finanzsenatorin Krajewski frühestens am 13.12 im Amt bestätigt sein werde, versuche die EU bereits vorher das Problem der umstrittenen Beihilfen zu lösen. Fraglich sei nach Einschätzung der Analysten von "Fuchsbriefe" jedoch mit welchem Ansprechpartner. Des weiteren tage der Aufsichtsrat des Unternehmens am 30.11.2001, worauf folgend am Montag der "Obere Führungskreis" einberufen worden sei.

Zu einer solchen Maßnahme werde normalerweise nur gegriffen, wenn der Vorstand sehr wichtiges bekannt zugeben habe. Auch wenn den Experten der "Fuchsbriefe" von der Bank darüber keine Auskunft gegeben wurde, werde deutlich, dass die Warnungen um die Lizenz gefährdenden Verluste nicht aus der Luft gegriffen seien.

Die Anlageexperten von "Fuchsbriefe" raten daher Investoren weiterhin auf Distanz zu der Bankgesellschaft Berlin-Aktie zu bleiben.



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