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Analysen - Ausland
29.11.2001
UBS mittelfristig mit Potential
Zürcher Kantonalbank

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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank sehen bei der Aktie von UBS (WKN 914830) mittelfristig weiteres Potential.

Der negative Branchentrend habe sich im dritten Quartal auch bei der UBS fortgesetzt. Der Reingewinn sei gegenüber dem zweiten Quartal um weitere 35% auf 903 Mio. Schweizer Franken (CHF) gesunken. Aufgrund des starken Aktienmarktrückgangs und der US.Dollar-Abschwächung gegenüber dem CHF seien die verwalteten Vermögen um 11% auf 2280 Mrd. CHF gefallen. Nach 22 Mrd. CHF im ersten und 25 Mrd. CHF im zweiten Quartal habe sich der Neugeldzufluss im dritten Quartal auf 35 Mrd. CHF beschleunigt. Im Investment Banking würden bei der UBS im Gegensatz etwa zur CS Group keine Überkapazitäten bestehen.

Statt eines großflächigen Stellenabbaus konzentriere sich die UBS daher auf die Kostenkontrolle über die erfolgsabhängigen Boni. Vermehrtes Augenmerk müsse den Kosten im Bereich Private Clients (PaineWebber) zukommen. Das Private Banking in den USA sei deutlich personalintensiver und transaktionsabhängiger als das von UBS Schweiz. Dies habe im dritten Quartal zu einer unbefriedigenden Cost / lncome-Ratio von 93% geführt, was den Gewinnbeitrag auf magere 8 Mio. CHF reduziert habe.

Obwohl die UBS-Aktie 2001 hervorragend abgeschnitten habe, sehen die Analysten der Zürcher Kantonalbank mittelfristig aufgrund ihres eher defensiven Charakters weiteres Potenzial, auch wenn sie kurzfristig und angesichts der vorsichtigen Prognosen des Managements eine Verschnaufpause erwarten.


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