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05.10.2007
Alcoa erwartet Einmalbelastungen aus Portfolioumstrukturierungen
aktiencheck.de

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Pittsburgh, PA (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Aluminiumkonzern Alcoa Inc. (ISIN US0138171014/ WKN 850206) kündigte am Donnerstagabend nach Börsenschluss weitere Portfoliobereinigungen und Restrukturierungen an und geht in diesem Zusammenhang von negativen Einmaleffekten für das laufende Fiskaljahr aus.

Wie der Aluminiumhersteller erklärte, wird man mit dem geplanten Verkauf der Konzernsparten Packaging und Consumer wie geplant fortfahren, wobei in diesem Zusammenhang bereits verschiedene strategische Investoren Interesse an einer Übernahme dieser Konzernsparten geäußert haben. Des Weiteren kündigte Alcoa tiefgreifende Restrukturierungen innerhalb der Geschäftssparten Electronic Solutions und Electrical an, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Bereiche in den USA sowie in Europa wieder herzustellen.

In Zusammenhang mit der geplanten Restrukturierung der beiden Geschäftsbereiche Electronic Solutions und Electrical erwartet Alcoa negative Einmaleffekte in Höhe von 195 Mio. Dollar nach Steuern, während man in Verbindung mit dem Geschäftsbereich Spritzgussteile für die Automobilindustrie negative Einmalbelastungen von 50 Mio. Dollar erwartet. In Zusammenhang mit dem für Ende des Jahres 2007 bzw. zu Beginn des Jahres 2008 erwarteten Verkauf der Verpackungs- und Konsumentensparten erwartet Alcoa weitere negative Einmalbelastungen in Höhe von 600 Mio. Dollar.

Die Aktie von Alcoa gewinnt derzeit 2,20 Prozent auf 38,50 Dollar. (05.10.2007/ac/n/a)


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