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Analysen - Ausland
16.11.2001
Novartis "outperform"
Morgan Stanley Dean Witter

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Die Aktienexperten von Morgan Stanley Dean Witter stufen das Wertpapier des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis (WKN 904278) nach wie vor als Outperformer ein.

Die bevorstehende Genehmigung des Präparates Elidel gegen atopische Dermatitis sei für den schweizerischen Pharmakonzern von zentraler Bedeutung. Die Analysten würden dem Medikament bei vorsichtiger Schätzung ein Umsatzpotential von 500 Mio. US-Dollar zutrauen. Bislang seien die Pharmazeutika Diovan, Lamisil und Exelon die herausragenden Wachstumstriebfedern von Novartis, aber auch die Zukunftsaussichten für das Leukämietherapeutikum Gleevec seien vielversprechend. Die Experten würden das Umsatzpotential für dieses Präparat im Geschäftsjahr 2007 mit 1,49 Mrd. schweizer Franken ansetzen. Als Risikofaktoren für Novartis würden die Börsenspezialisten die Konkurrenz für Diovan auf dem Gebiet der Herzmedikamente, das schlechte makroökonomische Umfeld und Schwierigkeiten bei der FDA-Genehmigung für die Präparate Zelnorm und Xolair einstufen.

Kurzfristig gesehen würde es im Bezug auf Novartis einige Unsicherheiten geben, insbesondere die Abhängigkeit von der FDA-Genehmigung für das Präparat Elidel, die für den 14. Dezember erwartet würde. Daher würden die Analysten davon ausgehen, dass sich der Kurs der Aktie in nächster Zeit innerhalb seiner üblichen Schwankungsbreite bewegen würde. Um aus diesem Schwankungskanal auszubrechen, sei das Unternehmen nach Ansicht der Investmentbanker auf Elidel und die Testdaten für COX 189 angewiesen, die allerdings nicht vor Ende des Kalenderjahres 2002 vorliegen würden. Es sei durchaus möglich, das COX 189 bis zum Geschäftsjahr 2005 Umsätze in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar erreichen könnte. Sollte sich diese Prognose nach Veröffentlichung der klinischen Testdaten als realistisch erweisen, so könnte die Wachstumskurve von Novartis hierdurch einen steileren Anstieg erfahren. Des weiteren würden die Analysten davon ausgehen, dass der Konzern im Hinblick auf das Präparat wesentlich optimistischer sei, als die Börse. Dies könnte also im Geschäftsjahr 2002 auch für eine positive Überraschung sorgen, falls Zometa auch noch für einige weitere Indikationen zugelassen werden sollte.

Einstweilen würden die Börsenexperten im Geschäftsjahr 2001 mit einem EPS 2,68 schweizer Franken rechnen, das sich im Finanzjahr 2002 auf 2,86 schweizer Franken steigern könnte. Das Kursziel der Analysten würde für die Stammaktie bei 70 schweizer Franken und für die ADR Aktie bei 40 US-Dollar liegen.

Vor diesem Hintergrund geben die Analysten des Investmentbankhauses Morgan Stanley Dean Witter der Aktie von Novartis das Rating "outperform".



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