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03.09.2007
IKB: Restrukturierungsmaßnahmen führen zu Jahresfehlbetrag
aktiencheck.de

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Vorstand der IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306/ WKN 806330) hat die Geschäftsausrichtung und -planung sowie die Prognosen der Bank unter Berücksichtigung der aktuellen Situation an den Kapital- und Geldmärkten angepasst.

Wie der MDAX notierte Finanzkonzern am Montag erklärte, wird das Geschäftsmodell künftig stärker auf die erfolgreichen Kerngeschäftsfelder Firmenkunden Inland, Leasing und Private Equity, Strukturierte Finanzierung und Immobilienfinanzierung ausgerichtet. Innovative Finanzierungslösungen bleiben integraler Bestandteil des Geschäftsmodells, Investitionen in internationale strukturierte Wertpapierportfolien nicht. Das noch bestehende Wertpapierportfolio auf der Bilanz wird restrukturiert.

Damit schafft man laut IKB die Voraussetzung, künftig stabile Erträge zu erwirtschaften, wenn auch insgesamt auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den zurückliegenden Geschäftsjahren.

Die Verarbeitung bestehender stiller Lasten sowie notwendige Restrukturierungsmaßnahmen werden das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres erheblich belasten. Deshalb rechnet der Vorstand derzeit für das Geschäftsjahr 2007/08 im Konzern (nach IFRS) mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 600 bis 700 Mio. Euro und im Einzelabschluss der IKB AG (nach HGB) in einer Größenordnung von 400 bis 450 Mio. Euro. Die Genussscheine und die stillen Einlagen der IKB werden aus diesem Grund voraussichtlich nachteilig betroffen sein.

Die Liquidität der Bank sei trotz der angespannten Lage an den Finanzmärkten ohne Aufnahme neuer Kapitalmarktmittel für die nächsten sechs Monate gedeckt.

Am Freitag stiegen die Aktien um 2,19 Prozent und schlossen bei 14,00 Euro.
(03.09.2007/ac/n/d)



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