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Analysen - Ausland
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30.08.2007
Schoeller-Bleckmann "hold"
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Börsenanalysten der Erste Bank stufen ihr Rating für die Aktie von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) von "reduce" auf "hold" herauf.
Schoeller-Bleckmann habe im zweiten Quartal 2007 Auftragseingänge in Höhe von 95 Mio. EUR verbucht (Vorjahr: 83,5 Mio. EUR). Das EBIT sei gegenüber dem Vorjahr um beeindruckende 51,5% auf 19,4 Mio. EUR angestiegen (Marge: 24,2%). Das solide Handelsumfeld spiegele sich in den weiter steigenden operativen Margen des Unternehmens wider. Infolge umfangreicher Investitionen, die sich im ersten Halbjahr auf 10,2 Mio. EUR belaufen hätten, habe Schoeller-Bleckmann einen deutlichen Anstieg der Nettoschulden auf 52 Mio. EUR verzeichnet. Zum 31. Dezember 2006 hätten sich die Nettoschulden auf 16,9 Mio. EUR belaufen. Nach Einschätzung der Analysten sorge die stetig wachsende Nachfrage nach Öl in Kombination mit den sinkenden Reserven für ein sehr günstiges Umfeld für die Dienstleistungsunternehmen des Sektors. Für den Fall, dass sich kein weltweiter Konjunkturabschwung einstelle, dürfte diese Situation noch bis mindestens 2010 anhalten.
Dieses Umfeld werde der Aktie von Schoeller-Bleckmann voraussichtlich eine kontinuierliche Unterstützung bieten. Man sei allerdings der Auffassung, dass sich das herausragende Gewinnwachstum, das sich in den vergangenen Quartalen gezeigt habe, wieder abschwächen werde. Infolge des positiven Wirtschaftsumfelds sowie der starken Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2007 hätten die Analysten ihre EPS-Prognose für 2007 von 3,09 EUR auf 3,29 EUR angehoben (KGV: 16,0). Für 2008 sei die EPS-Schätzung von 3,44 EUR auf 4,00 EUR erhöht worden (KGV: 13,1). Das Kursziel habe man von bisher 49,00 EUR auf nun 53,00 EUR heraufgesetzt.
Auf dieser Grundlage vergeben die Analysten der Erste Bank nun das Rating "hold" für das Wertpapier von Schoeller-Bleckmann. (Analyse vom 30.08.07) (30.08.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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