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Analysen - Ausland
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16.11.2001
Repsol YPF kaufen
Commerzbank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Repsol YPF (WKN 876845) auf "kaufen" ein.
Das Unternehmen habe bestätigt, dass das Erreichen seines Produktionsziels von 1,0 Mio. b/doe im Jahre 2001 nach Plan verlaufe. Die Flüssigkeitenproduktion in Argentinien steigere sich im 3. Quartal 2001 um 8%. Dies solle die Kritiker zum Schweigen bringen. Der Schuldenabbau bleibe hauptsächlich ein Ereignis für das Jahr 2002, da der Konzern Veräußerungen von über 3 Mrd. Euro bis Mitte 2002 bestätige.
Das Management bestätige den Zeitplan für die Veräußerung von Nebenaktivitäten von über 3 Mrd. Euro. Die Veräußerung des Öltransportgeschäfts, CLH (850 Mio. Euro), dürfe bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Enagas (Gastransport -1.650 Mio. Euro) werde voraussichtlich im 1. Halbjahr 2002, nach der Veröffentlichung des Transporttarifs bis Ende 2001, verkauft. Das Management bestätige ebenfalls "fortgeschrittene Verhandlungen" hinsichtlich der Veräußerung seiner indonesischen E&P-Vermögen mit einer möglichen Veräußerung bis Ende 2001 (800 Mio. Euro).
Obgleich 45% des Konzerngewinns in Argentien generiert würden, seien 90% in Dollar denominiert. Man schätze, dass eine Abwertung des argentinischen Peso um 40% den Konzern-Cashflow um lediglich 6% verringern würde.
Repsol-YPF werde mit einem EV/DACF-Verhältnis von lediglich 5,7x für 2002e gehandelt, im Vergleich zu den Ölriesen von 9,2x sowie mit einem Abschlag von 32% gegenüber dem Kursziel von 24 Euro. Auf Basis des soliden Produktionswachstums und eines Schuldenabbaus im Jahre 2002 laute das Ergebnis der Analyse, dass dieser Abschlag übertrieben sei.
Bei der Commerzbank wird der Repsol YPF-Aktie ein "kaufen"-Rating verliehen.
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