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24.08.2007
Presse: Home Depot könnte bei HD Supply-Verkauf 1,2 Mrd. Dollar weniger akzeptieren
aktiencheck.de

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Atlanta, GA (aktiencheck.de AG) - Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot Inc. (ISIN US4370761029/ WKN 866953) steht Presseangaben zufolge kurz davor, beim Verkaufpreis für ihre Sparte HD Supply Inc., die an ein Private Equity-Konsortium gehen soll, einen Abschlag von rund 1,2 Mrd. Dollar zu akzeptieren.

Der US-Konzern hat bereits im Juni angekündigt, die Sparte an ein Private Equity-Konsortium bestehend aus Bain Capital LLC, Carlyle Group und Clayton, Dubilier & Rice Inc. zu veräußern. Anfang August wurde mitgeteilt, dass man mit den Käufern derzeit über eine Änderung des Verkaufsvertrags verhandelt, darunter auch eine Senkung des Verkaufspreises. Mit den Private Equity-Firmen hat Home Depot im Juni einen Verkaufspreis von 10,33 Mrd. Dollar für die Großhandels-Sparte vereinbart.

Wie das "Wall Street Journal" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe berichtete, schrecken die Banken Merrill Lynch & Co. Inc. (ISIN US5901881087/ WKN 852935), Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002/ WKN 891041) und J.P. Morgan Chase & Co. (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) vor der Finanzierung der Transaktion zurück. Vor diesem Hintergrund haben sich die Banken auch auf mögliche Gerichtsprozesse vorbereitet, hieß es. Es sei jedoch nicht klar, wen sie dann verklagen würden.

Die "Financial Times" berichtete gestern ebenfalls, dass der Verkauf von HD Supply gefährdet sein könnte, da die involvierten Investmentbanken sich dagegen sträuben, die Transaktion zu finanzieren - auch bei einem niedrigeren Verkaufspreis.

Die Aktie von Home Depot schloss gestern an der NYSE bei 34,02 Dollar.
(24.08.2007/ac/n/a)


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