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Analysen - Nebenwerte
15.11.2001
Sartorius akkumulieren
Commerzbank

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Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der im SMAX notierten Sartorius AG (WKN 716560) weiterhin auf "akkumulieren" ein. Das Kursziel für die Stammaktie werde von auf elf Euro zurückgenommen.

Der führende internationale Anbieter von Wäge- und Separationstechnik habe am Montag ein enttäuschendes Ergebnis für das 3. Quartal vorgelegt. Der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 habe die Erwartungen übertroffen und sei um über 9,2% auf 322,6 Mio. Euro gestiegen, während er sich im 3. Quartal um lediglich 5% auf 105 Mio. Euro gesteigert habe. Das EBIT sei mit –3,5 Mio. Euro äußerst enttäuschend ausgefallen.

Das Management von Sartorius habe angegeben, dass sich etwa 3 Mio. Euro der einmaligen Investitionen in Höhe von 4,3 Mio. Euro auf die IPO-Vorbereitungskosten für Vivascience beziehen würden, das laut Management voraussichtlich im Jahre 2002 an die Börse gehen werde. Obgleich diese Kosten relativ hoch erscheinen würden, seien jetzt zumindest alle Vorbereitungen für die IPO getroffen worden und die Kosten vollständig in den Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 enthalten. Es bestehe somit die Möglichkeit eines positiven Effekts auf den Gewinn und Aktienkurs von Sartorius im Falle eines erfolgreichen Börsengangs von Vivascience im Jahre 2002.

Für das Geschäftsjahr 2001 rechne man bei der Commerzbank mit einer Umsatzsteigerung auf 440 Mio. bis 450 Mio. Euro bei einem unbereinigten EBIT von etwa 5 Mio. 6 Mio. Euro Da Sartorius seine Bilanzierungsrichtlinien an IAS anpasse, werde die Wertabschreibung der eigenen Aktien nicht im Jahresabschluß 2001 erscheinen.

Bei der Commerzbank wird angesichts des Potentials des Unternehmens die mittelfristige "akkumulieren"-Empfehlung für die Sartorius-Aktie bekräftig, vorausgesetzt, dass es die erwartete Gewinnmargenverbesserung und das stetige solide Wachstum erzielt wird.



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