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News - Ausland
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23.07.2007
Verbund meldet Zahlen zum ersten Halbjahr 2007
Ad hoc
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Wien (aktiencheck.de AG) - Nach dem sehr positiven Geschäftsverlauf im Quartal 1/2007 kann der Verbund-Konzern (ISIN AT0000746409/ WKN 877738), Österreichs führendes Elektrizitätsunternehmen, trotz äußerst schwieriger Rahmenbedingungen im Quartal 2/2007 auch für die Quartale 1 bis 2/2007 neuerlich ein Ergebnis präsentieren, das über dem Rekordergebnis des Vorjahres liegt. Die Umsatzerlöse stiegen um 3,1% auf 1.490,8 Mio. EUR, das Operative Ergebnis konnte um 4,9% auf 447,4 Mio. EUR verbessert werden und das Konzernergebnis erhöhte sich um 19,6% auf 329,9 Mio. EUR.
Auch die steuerungsrelevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen konnten verbessert werden. Die EBIT-Marge stieg von 29,5% auf 30,0%, die EBITDA-Marge von 35,5% auf 36,1% und der Verschuldungsgrad sank weiter von 88,4% auf 82,7%. Der Operative Cashflow verschlechterte sich hingegen - bedingt vor allem durch höhere Ertragsteuerzahlungen - um 16,9% auf 384,3 Mio. EUR.
Kennzahlen Einheit Q1-2/2006 Q1-2/2007 Veränd.
Umsatzerlöse Mio. EUR 1.445,8 1.490,8 3,1% Operatives Ergebnis Mio. EUR 426,5 447,4 4,9% Konzernergebnis Mio. EUR 275,8 329,9 19,6% Net Gearing % 88,4 82,7 6,4% Operativer Cashflow Mio. EUR 462,3 384,3 -16,9%
Höhere Absatzpreise trotz schwachen Spotmarktes
In den Quartalen 1 bis 2/2007 lagen die Preise für Day-ahead-Lieferungen an der deutschen Strombörse EEX für Base load um fast 40% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Für Peak load betrug der Rückgang fast 37%. Durch seine seit Jahren bewährte Hedging-Strategie - etwa 60% des erzeugten Stroms wurden bereits im Jahr 2006 auf einer Year-ahead-Basis für 2007 verkauft - konnte der Verbund die durchschnittlichen Absatzpreise trotz des starken Rückganges der Spotmarktpreise erhöhen.
Wasserführung deutlich unter vieljährigem Durchschnitt
Der Erzeugungskoeffizient erreichte im Quartal 2/2007 einen Wert von nur 0,78 und lag damit um 22 Prozentpunkte unter dem vieljährigen Durchschnitt. Der Erzeugungskoeffizient für die Quartale 1 bis 2/2007 betrug 0,87 und lag um 13 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Dies führte zu einem Rückgang der Stromaufbringung aus Wasserkraft um 673 GWh. Auch die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken war aufgrund der niedrigen Spotmarktpreise deutlich rückläufig. Sie ging um 577 GWh zurück.
Beteiligung an türkischem Energieunternehmen EnerjiSA
Im Quartal 2/2007 erwarb der Verbund 49,99% an der EnerjiSA, der Stromerzeugungsgesellschaft der Sabanci-Gruppe in der Türkei. Der Beteiligungserwerb stellt den ersten großen Schritt der Mitte März verkündeten strategischen Partnerschaft zwischen Verbund und Sabanci dar. Ziel der EnerjiSA ist es, bis 2015 über eine Erzeugungskapazität von insgesamt 5.000 Megawatt zu verfügen.
Positiver Ausblick 2007
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2007 bleibt trotz der extrem schwierigen Rahmenbedingungen positiv. Nur unter der Annahme einer durchschnittlichen Wasserführung im zweiten Halbjahr wird es möglich sein, das Operative Ergebnis gegenüber dem Rekordjahr 2006 um 10% und das Konzernergebnis um 15% zu steigern.
Detailinformationen zum Ergebnis der Quartale 1 bis 2/2007 finden Sie unter www.verbund.at. Dort steht Ihnen der Zwischenbericht auch als benutzerfreundliche Online-Version zur Verfügung.
Kontakt:
Mag. Andreas Wollein Leiter Finanzmanagement und Investor Relations T.: +43(0)50313-52604 F.: +43(0)50313-52694 mailto:investor@verbund.at (23.07.2007/ac/n/a)
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