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Analysen - Ausland
01.11.2001
Ballard Power Systems "buy"
Merrill Lynch

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Die Investmentbanker von Merrill Lynch raten auch weiterhin zum Kauf der Aktie des kanadischen Energietechnologiekonzerns Ballard Power Systems (WKN 890704).

Ballard Power Systems hätte für das 3. Fiskalquartal einen Verlust pro Aktie von 0,36 kanadischen Dollar (0,23 US-Dollar) bekanntgegeben. Dieses Resultat hätte oberhalb der Prognosen der Börsenanalysten von Merrill Lynch gelegen, jedoch mit den Konsensschätzungen übereingestimmt. Des weiteren hätten sich die Umsätze des Unternehmens in den letzten 9 Monaten um 66% gesteigert. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Aktie auch weiterhin zur Volatilität neigen würde, da die Investoren ihr Augenmerk nach Abschuß des Fiskalquartals verstärkt auf den im Verlauf des nächsten Finanzjahres zu erwartenden hohen Bargeldverbrauch des Konzerns konzentrieren könnten. Nach Ansicht der Börsenspezialisten sei Ballard jedoch langfristig als gute Anlage einzustufen und der derzeit schwache Kurs der Aktie sei in diesem Zusammenhang eine besonders günstige Gelegenheit zur Investition.

Zu den positiven Entwicklungen im Berichtszeitraum würden die gestiegenen Umsätze, die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen bei den tragbaren Systemen auf mittlerweile 10 Markenhersteller und die Herstellung von insgesamt 133 tragbaren Systemen gehören. Außerdem hätte es bei den Quartalsresultaten keinerlei negative Überraschungen gegeben. Für das Produkt Nexa würde ein Auftragsvolumen von 1,9 Mio. US-Dollar von 3 verschiedenen Markenherstellern vorliegen. Weitere Aufträge eines 4. Markenherstellers seien im Oktober eingegangen. Ballard würde erwarten, seine vor kurzem angekündigten Übernahmen nach Zustimmung der Aktionäre bis Ende November abschließen zu können.

Ballard würde über Bargeldreserven in Höhe von 658 Mio. kanadischer Dollar (420 Mio. US-Dollar) verfügen und damit sei die Finanzierung des Konzerns bis Ende 2004 gesichert. Obwohl für das Geschäftsjahr 2002 ein hoher Bargeldverbrauch angesetzt würde, gehe man davon aus, dass dieser Bargeldbedarf in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 aufgrund von Synergieeffekten aus Konsolidierungsprozessen stark sinken würde. Auch eine erwartete Umsatzsteigerung könnte sich positiv auf den Cash Flow des Konzerns auswirken.

Insgesamt würden die Analysten für das laufende Finanzjahr einen Verlust pro Aktie von 1,54 US-Dollar erwarten, der sich im Geschäftsjahr 2002 auf einen Verlust von 1,36 US-Dollar verringern könnte.

Bezugnehmend auf diese Analyse raten die Investmentbanker von Merrill Lynch auch weiterhin sowohl mittel- als auch langfristig zum Kauf der Aktie von Ballard Power Systems.



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