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News - TecDAX
11.07.2007
Presse: SOLON-Chef Krupke sieht Gefahr für deutsche Solarbranche
aktiencheck.de

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Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Berliner SOLON AG für Solartechnik (ISIN DE0007471195/ WKN 747119) sieht aktuellen Presseberichten zufolge die Branche in Deutschland gefährdet, sollte die Bundesregierung wie derzeit diskutiert die Förderung kürzen. Dies berichtet die Tageszeitung "Der Tagesspiegel" am Mittwoch vorab aus ihrer Donnerstagausgabe.

Würden die Überlegungen umgesetzt, "bricht der deutsche Markt zusammen", sagte demnach SOLON-Chef Thomas Krupke der Zeitung. Das könne dann auch Folgen für den Sitz seines Unternehmens haben: "Als guter Kaufmann muss ich mir dann überlegen, ob ich nicht besser mit meinem Unternehmen dahin gehe, wo die Märkte sind", warnte er. Schon heute liege die Exportquote bei 60 Prozent. Man könne aber nur solche Technologien in Ausland exportieren, die auch im Inland zum Einsatz kommen, sagte der Chef des im TecDAX notierten Konzerns weiter.

Der SOLON-Chef erwartet der Zeitung zufolge weiter starkes Wachstum für sein Unternehmen. Wegen der Engpässe vor allem beim Grundstoff Silizium werde das Wachstum in diesem Jahr gehemmt, aber immer noch 30 Prozent erreichen, was einen Umsatz von 450 Mio. Euro bedeuten würde. Krupke rechnet damit, dass sich im kommenden Jahr die Lage bei der Silizium-Produktion langsam entspannen wird und die Branche wieder schneller wachsen kann. Für SOLON sei Krupke zufolge ein Umsatzplus von etwa 50 Prozent auf 650 bis 700 Mio. Euro zu erwarten.

Die SOLON-Aktie notiert derzeit in Frankfurt bei 47,38 Euro (-0,25 Prozent). (11.07.2007/ac/n/t)


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