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News - Nebenwerte
03.07.2007
Porta Systems: Insolvenzplan und Fortsetzung der Gesellschaft geplant
aktiencheck.de

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Porta Westfalica (aktiencheck.de AG) - Die Porta Systems AG i.I. (ISIN DE0006965601/ WKN 696560), ein Hersteller und Vetreiber von Fenstern, Türen, Wintergärten sowie Vordächern aus den Materialien Holz, Kunststoff und Aluminium, meldete am Dienstag, dass sie heute ihre Aktionäre zur außerordentlichen Hauptversammlung für den 24. August 2007 nach Bremen eingeladen hat.

Den Angaben zufolge wird neben notwendigen Satzungsänderungen ein Vorratsbeschluss zur Fortsetzung der Gesellschaft zur Abstimmung gestellt. Bereits am 10. Mai hatte das Amtsgericht Bad Oeynhausen den Aufsichtsrat ergänzt. Der jüngst neu berufene Vorstand arbeitet derzeit in enger Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter an der Entschuldung der Gesellschaft. Ein entsprechender Insolvenzplan soll unmittelbar nach der Hauptversammlung beim zuständigen Insolvenzgericht eingereicht werden.

Den Aktionären werden zudem umfangreiche Kapitalmaßnahmen zur Abstimmung vorgelegt. In Ergänzung zum noch kurz vor der Insolvenzanmeldung beschlossenen Kapitalschnitt im Verhältnis 5:2 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine weitere Kapitalherabsetzung im Verhältnis 100:1 auf 57.400 Euro vor. Danach soll das Grundkapital durch eine ordentliche Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht auf 516.600 Euro erhöht werden. Die Carthago Capital Beteiligungen AG (ISIN DE0005418404/ WKN 541840) hat als einzige der Gesellschaft bekannte Großaktionärin bereits ihre Zustimmung zu der geplanten Neuausrichtung angekündigt, hieß es.

Die Aktie von Porta Systems verliert in Frankfurt aktuell 9,52 Prozent auf 0,095 Euro. (03.07.2007/ac/n/nw)


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