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News - Ausland
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26.06.2007
Altria kündigt Restrukturierungen an, erwartet Sonderbelastungen
aktiencheck.de
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New York (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Tabakkonzern Altria Group Inc. (ISIN US02209S1033/ WKN 200417) geht in Zusammenhang mit der geplanten Schließung einer Niederlassung der Tochter Philipp Morris in den USA sowie der Zusammenlegung weiterer Produktionskapazitäten von einer Sonderbelastung aus.
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des weltweit führenden Zigarettenherstellers hervorgeht, wird man das Philipp Morris-Werk im amerikanischen Cabarrus bis zum Ende des Jahres 2010 schließen und die dortige Zigarettenproduktion ab dem Jahr 2008 zu Niederlassungen nach Europa verlagern. Die verbliebenen Produktionsniederlassungen von Philipp Morris für Zigaretten in den USA sollen künftig in Richmond zusammengelegt werden. Begründet wurde dieses Maßnahmenpaket mit dem rückläufigen Zigarettenabsatz in den USA sowie der Hebung von Synergien und Kostensenkungsmaßnahmen.
In diesem Zusammenhang wird Altria für das zweite Quartal eine Belastung von 325 Mio. Dollar vor Steuern bzw. 10 Cents je Aktie ausweisen, wobei man bis Ende 2007 von weiteren Belastungen in Höhe von 50 Mio. Dollar ausgeht. Die Gesamtbelastung aus dem Restrukturierungsprogramm wird sich Konzernangaben zufolge bis zum endgültigen Abschluss im Jahr 2011 auf rund 670 Mio. Dollar belaufen. Dadurch erhofft sich Altria bei der Tochter Philipp Morris USA ab dem Jahr 2011 jährliche Einsparungen in Höhe von 335 Mio. Dollar, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von Altria notiert im vorbörslichen Handel aktuell mit einem Plus von 0,73 Prozent bei 69,25 Dollar. (26.06.2007/ac/n/a)
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