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18.06.2007
Intercell startet Phase I-Studie für einen neuen Influenza-Impfstoff
aktiencheck.de

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Impfstoffspezialist Intercell AG (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) gab am Montag den Start einer klinischen Phase I Studie für einen neuen Influenza-Impfstoff, der das Intercells Adjuvans IC31TM enthält, bekannt.

Den Angaben zufolge zeigen die derzeit am Markt erhältlichen, meist nicht mit Adjuvantien formulierten Impfstoffe ein suboptimales Wirkungsprofil vor allem bei Bevölkerungsgruppen mit hohem Infektionsrisiko (ältere Menschen und Kinder). Außerdem bieten bestehende Influenza- Impfstoffe nur begrenzt Schutz vor unterschiedlichen Virus-Stämmen und meist keine bzw. nur eine sehr geringe T-Zell Antwort. Es wird demnach versucht, diese Anforderungen mit dem mit IC31TM versehenen Grippe-Impfstoff zu erfüllen.

Wie bereits in vorklinischen Tiermodellen festgestellt wurde, konnte der Impfstoff den Hämaglutin-Titer und die spezifische T-Zell Antwort drastisch erhöhen. Außerdem verursacht die Formulierung mit IC31TM ein sehr lang anhaltendes und hohes Level sowohl von Influenza-spezifischen T-Zellen als auch von IgG2a, beides Marker für eine Typ 1 Antwort, die bekannt dafür sind, dass sie den Schutz vor Influenza-Infektionen erweitern und verbessern. In dieser Phase I Studie wird den Angaben zufolge eine einzige Injektion eines handelsüblichen Influenza-Impfstoffes, dem IC31TM zugesetzt wird, gesunden Freiwilligen verabreicht. Der Impfstoff soll in drei unterschiedliche Dosis-Gruppen (keine - niedrige - hohe IC31TM Beigabe) getestet werden. Die primären Endpunkte der Studie sind Sicherheits- und Immunogenitäts-Profil des Impfstoffs am Tag 21 nach Impfung.

Die Aktie von Intercell notierte zuletzt in Wien bei 24,10 Euro (+1,30 Prozent). (18.06.2007/ac/n/a)


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