|
Analysen - Nebenwerte
|
15.06.2007
GFT Technologies kaufen
Fuchsbriefe
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Aktie von GFT Technologies (ISIN DE0005800601/ WKN 580060) zu kaufen.
Das IT-Unternehmen verringere seine Abhängigkeit von den beiden Großkunden, der Deutschen Bank und der Deutschen Post. Beide seien einstmals auch maßgeblich an GFT beteiligt gewesen. Mittlerweile sei der aus der Zeit des Neuen Marktes bekannte Kurt Ochner über seine Beteiligungsgesellschaft KST mit rd. 7% an den Schwarzwäldern beteiligt. Auch der GFT-Vorstandsvorsitzende handle gerne mit Aktien des eigenen Unternehmens. Zuletzt sei Ulrich Dietz auf der Käuferseite gewesen: Seit Dezember 2006 habe er rund 1 Mio. EUR investiert. Hintergrund könnten die guten fundamentalen Perspektiven sein. GFT programmiere nicht nur Software, sondern nehme auch Outsourcing-Aufträge entgegen und verleihe freiberufliche IT-Kräfte. Die beiden letztgenannten Bereiche würden boomen - IT-Spezialisten seien momentan gefragt.
Ein Knüller seien auch die Jahreszahlen und der Ausblick gewesen: Erstmals seit langem habe GFT wieder einen passablen Gewinn je Aktie (0,19 EUR) verbucht. Der Umsatz sei um 44% auf 174 Mio. EUR geklettert. Für 2007 rechne GFT mit 200 Mio. EUR Verkaufserlös (1. Quartal: 54 Mio. EUR) und einem Gewinn je Aktie von 0,25 EUR. Durch internes Wachstum und durch Akquisitionen wolle die Gesellschaft im Jahr 2011 auf Umsatzerlöse von 350 Mio. EUR kommen. Das sei ein Wort. Geld für Zukäufe sei vorhanden: Die Gesellschaft habe über 18 Mio. EUR Nettoliquidität. An der Börse werde GFT nach dem jüngsten Rückschlag lediglich mit 84 Mio. EUR bewertet.
Für die Experten von "Fuchsbriefe" ist die GFT Technologies-Aktie ein Kauf, sie unterliegt allerdings auch überdurchschnittlichen Risiken. Das Kursziel sehe man bei 4,20 EUR. (Ausgabe 24 vom 14.06.07) (15.06.2007/ac/a/nw)
|