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30.05.2007
IntercontinentalExchange erzielt Abkommen mit CBOE
aktiencheck.de

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Atlanta (aktiencheck.de AG) - Die IntercontinentalExchange Inc. (ICE) (ISIN US45865V1008/ WKN A0HHD5), welche die CBOT Holdings Inc. (ISIN US14984K1060/ WKN A0ES9B) übernehmen will, gab am Mittwoch bekannt, dass sie sich mit der Chicago Board Options Exchange (CBOE) auf ein Abkommen verständigt hat, das den Streit zwischen CBOE und CBOT über CBOE-Rechte beendet.

Im vergangenen Oktober hatte sich die Muttergesellschaft der US-Terminbörse Chicago Board of Trade (CBOT) bereits auf eine Übernahme durch die Chicago Mercantile Exchange Holdings Inc. (CME) (ISIN US1677601072/ WKN 645121) geeinigt. Mit der nun geschlossenen Vereinbarung verbessert die ICE jedoch ihre CBOT-Offerte, deren Volumen sich Mitte März auf fast 10 Mrd. Dollar belief. CME hatte sein Angebot bereits am 11. Mai um 16 Prozent angehoben.

Im Rahmen des nun erzielten Abkommens erhalten CBOT-Mitglieder, die CBOE-Rechte besitzen, 500.000 Dollar für jedes Recht in Form von Bargeld oder Wertpapieren. Insgesamt beläuft sich das Volumen des Abkommens auf bis zu 665,5 Mio. Dollar.

Der Streit über die Rechte dauerte bereits an, seit CBOE von CBOT im Jahr 1973 gegründet worden war. Die Rechte ermöglichen es CBOT-Vollmitgliedern, Optionen an der CBOE zu handeln, ohne eine Mitgliedschaft zu erwerben. CBOE hatte bis zuletzt gefordert, dass diese Rechte im Falle einer Übernahme von CBOT verfallen müssten, während CBOT an den Rechten festhalten wollte.

Die Aktie der IntercontinentalExchange verliert an der NYSE aktuell 1,90 Prozent auf 144,94 Dollar, die von CBOT Holdings gewinnt 0,39 Prozent auf 193,73 Dollar. (30.05.2007/ac/n/a)



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