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Analysen - Marktberichte
29.05.2007
Amex Gold Bugs-Index technische Analyse
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Dem Amex Gold Bugs-Index (HUI-Index) - dieser fasst die 15 größten Goldminenaktien weltweit zusammen, die ihre Goldproduktion nicht auf Termin verkauft haben - gelang es zuletzt nicht, die horizontalen Barrieren bei 363/69 Punkten nachhaltig zu überspringen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Weitaus schwerwiegender sei aber der nachfolgende Bruch des langfristigen, aus dem November 2000 stammenden Basisaufwärtstrends (akt. bei 333 Punkten). Damit sei ein Angriff auf die oben genannte Widerstandszone oder gar das Allzeithoch vom Mai 2006 bei 402 Punkten zunächst zu den Akten zu legen. Vielmehr müssten sich Anleger wohl nochmals auf Kurse unterhalb von 300 Punkten einstellen.

Eine erste kleinere Unterstützung befinde sich bei 306 Punkten (Tief vom Januar 2007). Wirklich massiv sei dagegen erst die Haltezone zwischen 278 und 271 Punkten, die sich aus drei verschiedenen Tiefpunkten aus dem vergangenen Jahr speise. Die verhaltene Charttechnik werde durch die aktuelle Indikatorenkonstellation bestätigt. So würden Stochastik und MACD gültige Verkaufssignale ausweisen, während der RSI gerade einmal seine neutrale 50er Marke passiert habe.

Der Weg nach Norden dürfte für den Amex Gold Bugs-Index derzeit verbaut sein. Vor dem Hindergrund des geschilderten Szenarios sollten Anleger daher auf dem aktuellen Niveau Gewinne mitnehmen. (29.05.2007/ac/a/m)


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