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News - DAX 100
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25.10.2001
Deutz Umsatzsteigerung
Ad hoc
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Das Marktumfeld für Dieselmotoren ist äußerst schwierig. So wurde der Absatz schnelllaufender flüssigkeitsgekühlter Dieselmotoren vor allem durch die stark nachlassende Konjunktur in den USA, die Finanzkrise in der Türkei und eine zum Stillstand gekommene Baukonjunktur in Deutschland erschwert. Bei Mittel- und Großmotoren brachte u.a. die gestiegene Nachfrage nach dezentraler Energieversorgung eine Belebung unseres Geschäftes. Insgesamt hat der DEUTZ Konzern (WKN 630500) seinen Umsatz um 2,6% auf 873,6 Mio. EURO gesteigert.
Mit dem Umsatzwachstum ging eine signifikante Verschiebung der Umsatzstruktur einher, die sich nachteilig auf die Ertragslage auswirkte. Während sich die Absatzerfolge bei den Mittel- und Großmotoren erst in den Folgejahren über das Servicegeschäft im Ergebnis positiv niederschlagen, wirkt sich die rückläufige Absatzentwicklung bei den schnelllaufenden Motoren bereits jetzt deutlich negativ aus. Verstärkt wurde dieser Ergebnisrückgang durch das Auslaufen des Mitarbeiterbeitrages zum Ende des letzten Geschäftsjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 14,7 Mio. EURO deutlich unter dem Vorjahreswert von 25,8 Mio. EURO. Unter Berücksichtigung der Zinsen, Steuern und der außerordentlichen Rechnung erzielte der DEUTZ Konzern in den ersten neun Monaten ein Unternehmensergebnis von -19,7 Mio. EURO nach -4,9 Mio. EURO im Vorjahreszeitraum.
Nach derzeitiger Einschätzung erwarten wir ein verbessertes 4. Quartal. Gleichwohl wird ein ausgeglichenes Unternehmensergebnis nicht mehr möglich sein.
Die Eintrübung der Weltkonjunktur hat uns aber veranlasst, unser DEUTZ Re-Launch / 5-Punkte-Programm in einigen Bereichen deutlich zu verschärfen.
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